OT Security
TXOne Networks bringt mehr Klarheit in die OT-Sicherheit
Neue Versionen von EdgeFire 2.2 und EdgeOne 2.6
Mit einem umfassenden Update seiner Sicherheitslösungen für industrielle Umgebungen setzt TXOne Networks ein deutliches Zeichen: OT-Sicherheit soll nicht länger komplex, fragmentiert und schwer zu steuern sein. Stattdessen rückt das Unternehmen mit den neuen Versionen von EdgeFire 2.2 und EdgeOne 2.6 eine durchgängige, integrierte Sicherheitsstrategie in den Fokus – gebündelt unter dem Konzept „Edge Complete“.
Die neuen Versionen bieten eine einheitliche „Edge Complete“-Erfahrung, KI-gestütztes Regellernen und erweiterte Netzwerktransparenz für industrielle Umgebungen
Was zunächst nach einem weiteren Versionssprung klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ein klarer Schritt in Richtung Vereinfachung. Ziel ist es, Sicherheitsverantwortlichen in industriellen Netzwerken eine zentrale Plattform an die Hand zu geben, die Transparenz, Risikoanalyse und Schutzmaßnahmen sinnvoll miteinander verzahnt. Gerade in OT-Umgebungen, in denen oft heterogene Systeme und veraltete Infrastruktur aufeinandertreffen, ist das ein entscheidender Fortschritt.

Ein Schwerpunkt der neuen Versionen liegt auf der verbesserten Sichtbarkeit im Netzwerk. Mit Funktionen wie der „OT Layer View“ und der „Edge Deployment View“ erhalten Sicherheitsteams erstmals eine Art Echtzeit-Lagebild ihrer Anlagen. Verborgene Risiken, die bislang im Hintergrund schlummerten, lassen sich so schneller identifizieren und bewerten. Besonders relevant ist in diesem Zusammenhang die automatische Erkennung von Legacy-Systemen – also älteren Betriebssystemen, die häufig ein Einfallstor für Angriffe darstellen. Diese werden nicht nur erkannt, sondern direkt mit bekannten Schwachstellen verknüpft.
Auch bei der operativen Umsetzung von Sicherheitsrichtlinien geht TXOne neue Wege. Ein KI-gestütztes „Auto Rule Learning“ nimmt Teams einen Großteil der manuellen Arbeit ab. Sicherheitsregeln werden automatisiert generiert und angepasst, was den Implementierungsaufwand deutlich reduziert – laut Anbieter um bis zu 90 Prozent. Das spart nicht nur Zeit, sondern senkt auch die Hürde für Unternehmen, ihre Sicherheitsarchitektur konsequent umzusetzen.
Parallel dazu stärkt das Update die Widerstandsfähigkeit laufender Systeme. Durch kontinuierliches Monitoring, Virtual Patching und spezialisierte CPS-Detection-&-Response-Funktionen bleibt die Produktion auch bei sich verändernden Bedrohungslagen stabil. Sicherheitsmaßnahmen greifen, ohne den Betrieb zu unterbrechen – ein zentraler Aspekt für industrielle Anwendungen, in denen Ausfallzeiten schnell teuer werden.

Nicht zuletzt punktet die neue Version mit breiter technischer Unterstützung. EdgeOne 2.6 ist mit gängigen Virtualisierungsplattformen wie VMware, Hyper-V, KVM und Nutanix kompatibel und lässt sich ebenso in großen Cloud-Umgebungen wie AWS, Microsoft Azure oder Google Cloud integrieren. Damit bleibt die Lösung flexibel einsetzbar – unabhängig davon, wie modern oder verteilt die bestehende Infrastruktur ist.
Unterm Strich zeigt TXOne Networks mit diesem Update, wohin die Reise in der OT-Sicherheit geht: weg von isolierten Einzellösungen, hin zu integrierten Systemen, die Komplexität reduzieren und gleichzeitig die Kontrolle erhöhen. Ein Ansatz, der in Zeiten zunehmender Cyberbedrohungen für industrielle Anlagen mehr als überfällig ist.