Kommunikation mit Kollaborationsplattform

Team-Kommunikation 4.0 - die richtige Kollaborationsplattform

Team-Kommunikation 4.0 - die richtige Kollaborationsplattform

Skype for Business wird eingestellt

Von Alan Duric, CTO Wire

Alan Duric, CTO Wire

Als wir Skype 2003 auf den Markt brachten, war das Nokia 6100 das modernste Telefon, ICQ der Chat der Wahl, mobiles Internet hieß WAP und die Cloud und Social Media waren noch nicht einmal Ideen. Kontakt zu Freunden weltweit zu halten oder gar eine Fernbeziehung zu führen war eine kostenintensive Angelegenheit. Skype ermöglichte es erstmals jedem, der Zugang zum Internet hatte, ohne horrende Telefongebühren und dazu noch mit Video, Kontakt mit seinen Liebsten zu pflegen. Eine völlig neue Erfahrung! Schon bald entwickelten wir Skype für Unternehmen und dies erleichterte die internationale Zusammenarbeit unter Teams enorm. Mit der Erfahrung aus dem Aufbau dieser innovativen Software rief ein Teil des ehemaligen Skypeteams eine Dekade später Wire ins Leben – die Version 4.0 für die Zusammenarbeit in Unternehmen.

Diese kam auch bald in Unternehmen eingesetzt und erleichterte so die internationale Zusammenarbeit. Ein Teil des ehemaligen Skypeteams hat, mit all den Erfahrungen aus dem Aufbau dieser innovativen Software, Wire eine Dekade später ins Leben gerufen, um die Version 4.0 dieser Idee umzusetzen. Diese Kollaborationsplattform wurde für moderne Organisationen gebaut und hat die Gefahren und Anforderungen, die es heute braucht, umgesetzt. Mobilität, Sicherheit und Effizienz waren die wichtigsten Vorgaben, beim Aufbau dieser Plattform, die die digitalen Ressourcen schützen und eine moderne Nutzererfahrung im professionellen Kontext ermöglichen.

Jetzt wird Skype For Business bald eingestellt und obwohl es Nachfolgeprodukte gibt, bietet sich diese Situation an, einmal zu reflektieren, ob es vielleicht aktuell smartere Lösungen am Markt gibt, die noch mehr können. Wer eine Alternative sucht, findet hier eine Checkliste mit Fragen, die bei der Wahl einer neuen, modernen Kollaborationsplattform helfen und einen positiven Mehrwert für das Unternehmen bieten. Denn: schnellere und effizientere Kommunikation erleichtert die Arbeit, kommt den Kommunikationsgewohnheiten jüngerer Mitarbeiter entgegen und ist zudem sicherer als E-Mail.

  1. Erfüllt die Software alle Vorgaben der DSGVO? Wo stehen die Server, auf denen zukünftig Ihre Kommunikation stattfindet?
  2. Wie sicher ist die neue Plattform? Gibt es eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die Informationen auch in unsicheren Umgebungen schützt? Bedenken Sie, dass Mitarbeiter remote von zu Hause arbeiten, auf eigenen Geräten oder offene Wi-Fis nutzen.
  3. Können auf der Anwendung sicher Chats, Gruppenchats und Videokonferenzen laufen? Kann der Bildschirm geteilt werden? Wie viele Leute können an einer Videokonferenz teilnehmen?
  4. Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? Läuft das Programm auf allen mobilen Endgeräten und auf stationären Computern?
  5. Kann die interne und externe Kommunikation ohne technische Hürden auf der Plattform stattfinden? Wie können Kunden oder Lieferanten eingebunden werden ohne Zugang zu Interna zu bekommen?
  6. Was prägt die Kommunikationskultur im Unternehmen? Ist die Benutzung des Tools einfach und intuitiv? Werden lustige Emojis und Gif’s unterstützt? Passt die Art der Kommunikation zu den Mitarbeitern genauso gut wie zu den Führungskräften?
  7. Was kostet die Anwendung pro Nutzer und Monat? Gibt es Basiskosten – und wie gestaltet sich das Vertragsmodell?

Wenn Sie noch gar nicht über die Verwendung eines Kollaborationstools nachgedacht haben, bedenken Sie, dass neun von zehn Cyberangriffen per E-Mail mit ominösen Anhängen erfolgen – und etwa die Hälfte von allen Berufsemails Spam sind. Wenn aber ein Großteil der Kommunikation intern wie extern über sicher verschlüsselte Plattformen läuft, geben Sie Spammern keine Chance zum Angriff. Gleichzeitig verleiten Sie Ihre Angestellten nicht dazu, auf private Messenger-Dienste wie etwa WhatsApp zurückzugreifen, die potentiell angreifbar sind und schnell Firmeninterna oder sogar geistiges Eigentum für Hacker leichter zugänglich machen. Skype veränderte die private Erfahrung in der Kontaktpflege – jetzt ist es an der Zeit auch im beruflichen Kontext moderne Kommunikation zu betreiben, ohne dabei auf Security zu verzichten.