Deep Observability

Mit Deep Observability Transparenz schaffen und überlastete Sicherheitsteams entlasten

Mit Deep Observability Transparenz schaffen und überlastete Sicherheitsteams entlasten

Sicherheitsteams müssen oft Kompromisse eingehen

IT-Sicherheit ist immer auch eine Frage der Menschen dahinter. Überlastete Teams und gestresste Mitarbeitende können dafür sorgen, dass Bedrohungen erst zu spät erkannt werden – mit teils gravierenden Folgen. Besonders kritisch wird die Situation durch die wachsende Komplexität moderner IT-Umgebungen: Künstliche Intelligenz, Hybrid-Cloud-Strukturen und eine Flut neuer Tools erhöhen den Druck auf Sicherheitsteams enorm. „Unternehmen müssen ihren Teams einen tieferen Einblick in die Strukturen geben, die sie schützen sollen“, betont Tiho Saric, Senior Sales Director bei Gigamon .

Zeitdruck ist in vielen Berufen ein Problem – in der IT-Sicherheit kann er aber schnell geschäftskritisch werden. Wenn Teams nur noch den dringendsten Alarmen hinterherjagen, bleiben strategische Maßnahmen und Prävention auf der Strecke. Viele Unternehmen glauben, dass mehr Tools die Lösung seien – doch genau hier steckt oft das Paradoxon: Neue Werkzeuge bedeuten nicht automatisch weniger Stress. Jede zusätzliche Lösung muss erlernt werden und erzeugt oft noch mehr Alerts. Das kann die Übersichtlichkeit und echte Transparenz sogar verringern. Gleichzeitig fehlen häufig Budget und Personal, um Teams ausreichend zu unterstützen. Das Ergebnis: Sicherheitsexperten können ihre Arbeit nicht so effektiv erledigen, wie sie sollten.

Angesichts immer komplexerer Bedrohungen ist der Einsatz moderner Technologien wie Künstlicher Intelligenz längst unverzichtbar. Doch jedes neue Tool erzeugt weitere Daten, fragmentiert die IT-Landschaft und kann zu gefährlichen „Blind Spots“ führen. Für Angreifer sind diese Lücken ideale Einfallstore, um sensible Daten zu stehlen oder den Geschäftsbetrieb zu stören. Die Zahlen bestätigen diese Herausforderung: Laut einer aktuellen Gigamon-Studie berichten 63 % der befragten Sicherheits- und IT-Experten von mindestens einem erfolgreichen Cyberangriff im Jahr 2025 – ein Anstieg um vier Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Viele Teams verlieren zunehmend die Kontrolle über ihre eigenen Systeme.

Ein zentraler Treiber: mangelnde Transparenz. 43 % der deutschen Sicherheits- und IT-Experten geben an, nicht alle Datenströme vollständig zu überblicken – trotz wachsender Datenmengen und komplexer verschlüsselter Kommunikation. Gleichzeitig sind 56 % überzeugt, dass ihre bestehenden Sicherheitslösungen bei besserer Sichtbarkeit deutlich wirksamer wären. Hier dürfen Verantwortliche keine Kompromisse eingehen.

Weniger Tools, mehr Durchblick

Der Schlüssel liegt nicht in der Anzahl der Tools, sondern in der Qualität, Vernetzung und intelligenten Nutzung der Daten. Genau hier setzt Deep Observability an. Solche Plattformen fungieren als Vermittler zwischen Infrastruktur, Monitoring- und Sicherheitslösungen: Sie sammeln Netzwerk-Telemetrie sowie Metriken, Logs, Events und Traces (MELT-Daten), korrelieren und analysieren diese Informationen und bereiten sie für die angeschlossenen Systeme auf.

Das Ergebnis: vollständige Transparenz über den gesamten Technologie-Stack – bis auf Netzwerkebene. Teams können klar beantworten: Wer und was ist gerade aktiv? Welche Nutzer, Systeme und Anwendungen greifen auf welche Daten zu? Wie bewegen sich Daten durchs Netzwerk? Lücken in der Sichtbarkeit werden geschlossen, auch verschlüsselter und lateral verlaufender Datenverkehr wird nachvollziehbar, Bedrohungen lassen sich frühzeitig erkennen.

Deep Observability schützt nicht nur effektiv vor Cyberrisiken, sondern löst auch das Problem des „Overtooling“. Unternehmen, die auf ganzheitliche Transparenz statt auf immer neue Insellösungen setzen, machen ihre Teams effizienter, senken die operative Komplexität und legen die Basis für eine vorausschauende, proaktive Sicherheitsstrategie.