IT Security Management Studie

Incident Management: Wenn ein Begriff zur Stolperfalle wird

Incident Management: Wenn ein Begriff zur Stolperfalle wird

Studie der Paragon Systemhaus GmbH

Unternehmerische Krisen können oft nicht bewältigt werden, da viele Firmen einfach nicht wissen, welche einzelnen Bestandteile in das Incident-Management einfließen. Laut der aktuellen „Studie zur digitalen Entwicklung deutscher Unternehmen“ der Paragon Systemhaus GmbH sind sich 80 Prozent der Befragten sicher, dass das IT Security Management auf Grund von veränderten Bedrohungslagen und aktuellen gesetzlichen Regelungen wie DSGVO und KRITIS unumstößlich dazu gehört. Weitere Inhalte sind Change- und Problem-Management mit 71 und 63 Prozent.

„IT Security ist tatsächlich ein wichtiger Bestandteil, wenn unternehmerische Katastrophen eintreten, ebenso wie das Bemühen, Änderungen zu managen, Ursachen aufzuzeigen und zu bewältigen, also sämtliche Aufgaben des Problemmanagements. Doch zur Technik gehört immer auch der Mensch – das wird oft vergessen. Neue Prozesse aufzusetzen, Probleme zu bewältigen – all das ist und bleibt entscheidend im Katastrophenfall“, sagt Kay Wolf, IT-Berater bei Paragon.

Die Studie der Paragon Systemhaus GmbH listet einzelne Bestandteile des Incident Managements auf: Zu den Top 3 gehören IT-Sicherheitsmanagement, Change- und Problem-Management

Incident Management verstehen

Dabei ist Unternehmen die Vielfalt der Herausforderungen durchaus bewusst: Laut der Studie sind mit 38 Prozent mehr als ein Drittel der Befragten dem Configuration Management verpflichtet. Als ein unterstützender Prozess für das Incident Management stellt es auch historische Daten in nutzbarer Form bereit und aktualisiert diese. Etwas über ein Viertel nennt das Services Level Management als relevant. Dieser Part weiß, welche Kunden welche IT-Services einkaufen und wer die Verantwortlichen für diese sind. Es definiert außerdem die Verfügbarkeiten der einzelnen Services und Komponenten. Letztgenannte Elemente erhalten unter den Befragten generell eine hohe Relevanz (22 Prozent). In Form des Availability Managements für die Planung und Steuerung der Verfügbarkeit der IT Services rechnen es die Experten dringend zum Incident Management dazu. 29 Prozent sehen das Finanz Management als im Katastrophenfall entscheidend. Eine direkte Auswirkung auf das Incident Management hat die Budgetierung allerdings nicht.

Kapazitäten planen, Events lösen

In der IT versteht man unter einem Event alle Änderungen am Zustand eines Systems. Das Event Management hilft dabei Störungen frühzeitig zu erkennen und ermöglicht somit, diese zu bewältigen. Mit zehn Prozent zeigt sich das Event Management allerdings eher abgeschlagen in der Befragung. Im Falle einer Katastrophe ist davon auszugehen, dass genau die Personen zur Unterstützung herangezogen werden, die sich am besten mit der Wiederherstellung der Services auskennen. IT Service Continuity Management (genannt von 11 Prozent der Befragten) hat daher keine direkte Beziehung zum Incident Management. Auch bei der Frage nach den Kapazitäten haben die Befragten vollstes Vertrauen. Lediglich fünf Prozent nennen das Kapazitätsmanagement als beachtenswerten Baustein im Notfall.

Die Paragon Systemhaus GmbH ist führender Spezialist für die Optimierung, Migration und Modernisierung von Mainframe-Computersystemen. Komplexe IT-Umgebungen werden durch Business Automation agil, effizient und transparent an die aktuellen Erfordernisse angepasst. Paragon setzt spezifische Lösungen mit künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und Cognitive Computing in eigener Forschung & Entwicklung um. Incident Management und Change-Management mit kürzesten Reaktionszeiten in globalen IT-Projekten gehören zu den Fachkompetenzen von Paragon, neben eigener Software-Entwicklung in den unterschiedlichen Architekturmodellen. Das Expertenteam hat bereits weltweite Projekte für führende Konzerne aus vielerlei Branchen betreut und erfolgreich beendet.