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Check Point übernimmt Veriti: Mehr Schutz vor Cyberrisiken in Zeiten von KI

Check Point übernimmt Veriti: Mehr Schutz vor Cyberrisiken in Zeiten von KI

Angriffsfläche von Unternehmen verringern

In einer Welt, in der Angreifer zunehmend Künstliche Intelligenz einsetzen und Unternehmen immer stärker vernetzt sind, wird es für IT-Sicherheitsabteilungen immer schwieriger, Bedrohungen rechtzeitig zu erkennen und abzuwehren. Genau hier setzt die neueste Übernahme von Check Point® Software Technologies Ltd. (NASDAQ: CHKP) an: Das Unternehmen hat heute bekannt gegeben, dass es Veriti Cybersecurity übernimmt – eine Plattform, die Bedrohungen automatisch, herstellerübergreifend und präventiv erkennt und behebt.

„Mit Veriti machen wir einen großen Schritt hin zu unserer Vision einer hybriden, intelligenten Sicherheitsarchitektur“, erklärt Nadav Zafrir, CEO von Check Point. „Die Plattform ergänzt unseren offenen Ansatz und erweitert die Möglichkeiten der Infinity Platform, Sicherheitslücken über alle Tools und Anbieter hinweg zu schließen – und das automatisiert, schnell und ohne Unterbrechungen.“

Warum diese Übernahme wichtig ist:

Cyber-Angriffe sind heute oft KI-gesteuert und können in großem Stil erfolgen. Gleichzeitig haben Unternehmen ihre IT-Umgebungen auf verschiedene Systeme, Clouds und Endgeräte verteilt – was die Angriffsfläche deutlich vergrößert. Herkömmliche Sicherheitsmaßnahmen, die erst reagieren, wenn etwas passiert, kommen hier an ihre Grenzen.

Veriti bietet genau hier eine Lösung: Die Plattform erkennt kontinuierlich Schwachstellen, stuft Risiken automatisch nach Priorität ein und behebt sie – ohne dass der laufende Betrieb gestört wird. Sie funktioniert über Anbietergrenzen hinweg, unterstützt über 70 verschiedene Sicherheitslösungen und lässt sich einfach in bestehende IT-Umgebungen integrieren.

Was Veriti besonders macht:

  • Automatisches Patching über Anbietergrenzen hinweg: Sicherheitslücken, die z. B. von CrowdStrike, Tenable oder Rapid7 entdeckt wurden, können durch Veriti in wenigen Minuten geschlossen werden – ohne manuelles Eingreifen.
  • Echtzeit-Reaktion auf Bedrohungen: Veriti verifiziert Bedrohungsdaten und setzt automatisch Schutzmaßnahmen um – egal ob auf Firewalls, Endgeräten, in der Cloud oder im Web.
  • Nahtlose Integration: Dank API-basierter Architektur kann Veriti ohne Agenten in bestehende Systeme eingebunden werden – einfach und unterbrechungsfrei.
  • Starke Synergie mit Wiz: Erkenntnisse über Schwachstellen in der Cloud – etwa ungepatchte Server – können automatisch durch Check-Point-Gateways (oder auch anderer Anbieter) abgesichert werden.
  • Kontextbasierte Sicherheit: Veriti berücksichtigt die individuelle IT-Landschaft jedes Unternehmens und setzt Schutzmaßnahmen gezielt und risikoarm um.

Adi Ikan, Mitgründer und CEO von Veriti, bringt es auf den Punkt: „Sicherheitsabteilungen stehen unter Druck – nicht nur, weil ständig neue Schwachstellen entdeckt werden, sondern auch, weil diese oft zwischen Tools, Teams und Prioritäten verloren gehen. Veriti wurde entwickelt, um Risiken schnell, sicher und ohne Betriebsunterbrechung zu beheben. Der Zusammenschluss mit Check Point hilft uns, diese Mission noch schneller voranzutreiben.“

Nach Abschluss der Übernahme wird Veriti in die Check Point Infinity Platform integriert – konkret in den Bereich „Threat Exposure and Risk Management“. Zusammen mit bestehenden Lösungen wie dem External Risk Management (ERM) bietet Check Point Unternehmen damit künftig eine noch umfassendere Kontrolle über ihre Sicherheitslage – von der frühzeitigen Erkennung bis zur proaktiven Absicherung.

Der Abschluss der Transaktion wird bis Ende des zweiten Quartals 2025 erwartet – vorbehaltlich der üblichen Bedingungen.