IGA

Die Haftpflichtkasse modernisiert Identity Governance mit Omada Identity Cloud

Die Haftpflichtkasse modernisiert Identity Governance mit Omada Identity Cloud

Haftpflichtkasse ersetzt Eigenentwicklung durch cloudnative IGA-Plattform

Die Haftpflichtkasse stellt ihr Identitäts- und Zugriffsmanagement grundlegend neu auf. Der deutsche Schaden- und Unfallversicherer ersetzt seine bisherige Eigenentwicklung durch die cloudnative Identity-Governance-Plattform von Omada. Ziel sind stärker automatisierte Prozesse, mehr Transparenz über Zugriffsrechte und eine belastbare Grundlage für wachsende Compliance-Anforderungen.

Der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit hat sich für die Omada Identity Cloud als neue strategische Lösung für Identity Governance and Administration, kurz IGA, entschieden. Die Plattform soll künftig die Verwaltung digitaler Identitäten und Berechtigungen im gesamten Unternehmen vereinheitlichen und automatisieren.

Die Haftpflichtkasse blickt auf eine mehr als 125-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Heute betreut der Versicherer nach eigenen Angaben über 2,4 Millionen Versicherungsverträge und verwaltet ein Beitragsvolumen von mehr als 260 Millionen Euro.

Eigenentwicklung stößt an ihre Grenzen

Im Zuge der digitalen Transformation steigen auch für Versicherungsunternehmen die Anforderungen an Identity Governance. Zugriffsrechte müssen nachvollziehbar vergeben, regelmäßig überprüft und bei Rollenwechseln oder beim Ausscheiden von Beschäftigten zuverlässig entzogen werden.

Besonders in regulierten Branchen können manuelle Prozesse und historisch gewachsene Eigenentwicklungen schnell zu einem Sicherheits- und Compliance-Risiko werden. Fehlende Transparenz über Berechtigungen erhöht die Gefahr übermäßiger Zugriffsrechte, verwaister Benutzerkonten und nicht ausreichend dokumentierter Genehmigungsprozesse.

Mit der Omada Identity Cloud will die Haftpflichtkasse diese Prozesse künftig zentral steuern und stärker automatisieren.

„Die Omada Identity Cloud gibt uns umfassende Transparenz und Kontrolle, um unsere Identitäts- und Zugriffsmanagementprozesse im gesamten Unternehmen zukunftssicher aufzustellen und weiter zu automatisieren“, sagt Arda Calbay, Teamleiter IT-Service-Management und IAM bei der Haftpflichtkasse.

Cloudnative IGA ohne individuelle Programmierung

Die Omada-Plattform wird als Software-as-a-Service bereitgestellt und lässt sich nach Angaben des Anbieters weitgehend konfigurieren, ohne dass Unternehmen individuelle Software-Erweiterungen entwickeln müssen.

Dadurch sollen sowohl moderne Cloud-Anwendungen als auch bestehende Altsysteme in die Governance-Prozesse eingebunden werden können. Ein konfigurationsbasierter Ansatz kann den Wartungsaufwand reduzieren und gleichzeitig sicherstellen, dass zukünftige Plattform-Updates ohne umfangreiche Anpassungen eingespielt werden können.

Für die Haftpflichtkasse ist dies ein wichtiger Schritt weg von einer hausgemachten Lösung hin zu einer standardisierten, skalierbaren IGA-Architektur.

Die Plattform soll unter anderem dabei helfen,

  • Identitäten und Zugriffsrechte zentral zu verwalten,
  • Genehmigungs- und Bereitstellungsprozesse zu automatisieren,
  • übermäßige oder nicht mehr benötigte Berechtigungen zu erkennen,
  • Zugriffsentscheidungen revisionssicher zu dokumentieren,
  • Cloud- und Bestandssysteme in ein einheitliches Governance-Modell einzubinden.

Identity Governance wird zum Kontrollinstrument

Der Wechsel zeigt, dass Identity Governance längst nicht mehr nur als administratives IT-Thema betrachtet wird. Digitale Identitäten bilden heute einen zentralen Kontrollpunkt für Cybersicherheit, Datenschutz und regulatorische Nachweispflichten.

Je stärker Geschäftsprozesse digitalisiert und Anwendungen über Cloud-Dienste bereitgestellt werden, desto wichtiger wird die Frage, welche Personen und technischen Identitäten auf welche Daten und Systeme zugreifen dürfen.

Eine moderne IGA-Plattform kann dabei helfen, das Prinzip der minimalen Rechtevergabe konsequenter umzusetzen und Berechtigungen über den gesamten Lebenszyklus einer Identität hinweg zu kontrollieren.

„Es ist für uns eine bereichernde Erfahrung, traditionsreiche Unternehmen wie die Haftpflichtkasse dabei zu unterstützen, cloudnative Lösungen einzuführen, die ihnen zu einem effizienteren Risikomanagement verhelfen“, erklärt *Gry Collignon, Geschäftsführer der Omada GmbH**.

Über Die Haftpflichtkasse

Die Haftpflichtkasse ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit mit Sitz in Roßdorf bei Darmstadt. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 470 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist bundesweit als Schaden- und Unfallversicherer tätig. Das Angebot umfasst für Privatkunden unter anderem private Haftpflicht-, Hausrat- und Unfallversicherungen. Für Firmenkunden bietet das Unternehmen Betriebshaftpflicht-, Umweltschaden- und AGG-Versicherungen an. Aufgrund ihrer Rechtsform ist die Haftpflichtkasse nicht externen Kapitalgebern, sondern ihren Mitgliedern und Versicherungsnehmern verpflichtet.