DataAI Resilience
Veeam Data Platform v13.1: Mehr KI, mehr Cyberresilienz und ein klares Signal gegen Tool-Wildwuchs
Neue Funktionen für Cyberresilienz, KI, Backup und Ransomware-Schutz
Ransomware, hybride IT-Landschaften und der schnelle Einsatz von KI setzen Unternehmen stärker unter Druck als je zuvor. Genau hier setzt Veeam mit der neuen Veeam Data Platform v13.1 an: Mehr als 70 neue Funktionen sollen Daten besser schützen, schneller wiederherstellen und für KI-Szenarien vertrauenswürdiger machen. Besonders spannend ist das neue DataAI Resilience Module, das Backup, Sicherheit, Governance und Betrieb stärker zusammenführen soll.
Veeam Software hat auf der VeeamON 2026 in New York City einen ersten Ausblick auf die Veeam Data Platform v13.1 gegeben. Die neue Version soll Anfang des dritten Quartals 2026 allgemein verfügbar sein und bringt mehr als 70 neue Funktionen und Verbesserungen für Datenresilienz, Cybersecurity und KI-gestützte Betriebsmodelle.
Im Mittelpunkt stehen die Modernisierung von Backup- und Recovery-Umgebungen, mehr Schutz in hybriden und Multi-Cloud-Infrastrukturen sowie neue Funktionen für souveräne und besonders geschützte IT-Umgebungen. Ergänzt wird die Plattform durch das neue DataAI Resilience Module innerhalb der Veeam DataAI Command Platform.
Warum Veeam v13.1 für Unternehmen relevant ist
Unternehmen stehen vor einer doppelten Herausforderung: Einerseits nehmen Ransomware-Angriffe weiter zu, andererseits wächst der Druck, KI sicher und produktiv einzusetzen. Viele bestehende Lösungen für Backup, Security, Governance und Betrieb arbeiten jedoch getrennt voneinander. Das erschwert Transparenz, erhöht den operativen Aufwand und kann im Ernstfall die Wiederherstellung kritischer Daten verzögern.
Veeam will diese Lücke mit einer stärker vereinheitlichten Plattform schließen. Die neue Version soll Workloads über verschiedene Standorte, Hypervisoren, Cloud-Umgebungen und Teams hinweg besser absichern und gleichzeitig eine Grundlage für KI-gestützte Datenresilienz schaffen.
„Inmitten unerbittlicher Ransomware-Angriffe, rascher Infrastrukturtransformation und beschleunigter KI-Innovation war es für Unternehmen noch nie so schwierig, die Resilienz ihrer Daten sicherzustellen“, sagt Rehan Jalil, President, Products and Technology bei Veeam . Fragmentierte Tools würden Transparenz reduzieren, zusätzlichen Aufwand verursachen und unsichtbare Lücken entstehen lassen. Mit der Veeam Data Platform v13.1 und dem DataAI Resilience Module wolle Veeam Resilienzprozesse leistungsfähiger und intelligenter machen.
Die wichtigsten Neuerungen der Veeam Data Platform v13.1
Die Veeam Data Platform v13.1 bringt laut Unternehmen mehr als 70 neue Funktionen und Verbesserungen. Ziel ist es, Daten über physische, virtuelle, hybride und Cloud-Umgebungen hinweg robuster zu schützen und schneller wiederherzustellen.
Zu den zentralen Neuerungen gehören:
- Mehr Portabilität über Hypervisoren hinweg: Unternehmen sollen Workloads flexibler sichern und wiederherstellen können, ohne komplexe Plattformmigrationen durchführen zu müssen. Besonders hervorgehoben wird dabei OpenShift Virtualization.
- Stärkere Identitätsresilienz: Die Plattform erweitert die Wiederherstellungsfunktionen für Active Directory, darunter die Wiederherstellung ganzer AD-Forests.
- Erweiterte Cybersicherheit: Veeam stärkt das Sicherheitsökosystem unter anderem mit integrierter Malware-Erkennung und Unterstützung für Post-Quantum-Kryptografie.
- Bessere Bedrohungserkennung: Malware-Scans werden auf weitere Umgebungen ausgeweitet, darunter AWS, Microsoft Azure, NAS und Microsoft 365.
- Optimierte Langzeitaufbewahrung: Neue Funktionen wie NAS-Archivierung sollen die Kosten für langfristige Datenspeicherung senken und die sogenannte Resilienzökonomie verbessern.
- Unterstützung für regulierte Umgebungen: Veeam adressiert auch Dark Sites, souveräne Umgebungen, Hybrid-FIPS und Post-Quantum-Verschlüsselung.
DataAI Resilience Module: Veeam setzt auf einheitliche KI-gestützte Steuerung
Mit dem neuen DataAI Resilience Module geht Veeam einen weiteren Schritt in Richtung einer einheitlichen Nutzererfahrung über seine Lösungen hinweg. Das Modul ist Teil der Veeam DataAI Command Platform und soll Unternehmen helfen, Datenresilienz, Sicherheitsstatus, Betriebszustand und Wiederherstellungsfähigkeit zentral zu überwachen. Ein wichtiger Bestandteil ist der DataAI Command Graph. Er soll künftig intelligente und agentenbasierte Funktionen ermöglichen, die den Betrieb beschleunigen und Komplexität reduzieren.
Zu den wichtigsten Funktionen des DataAI Resilience Module zählen:
- Zentrale Transparenz: Unternehmen erhalten einen konsolidierten Überblick über Datenresilienz, Sicherheit, Betriebsstatus und Wiederherstellungsbereitschaft.
- Globale Suche und Bestandsaufnahme: IT-Teams sollen schneller erkennen können, ob bestimmte Workloads geschützt sind, und direkt passende Maßnahmen einleiten – von der Wiederherstellung einzelner Dateien bis zur kompletten Standortwiederherstellung oder zum Clean-Room-Recovery.
- Weniger operative Reibung: Vereinfachte Workflows sollen den laufenden Day-2-Betrieb, also Verwaltung, Überwachung und Anpassung bestehender Umgebungen, erleichtern.
- Weniger Konfigurationsrisiken: Einheitlichere Konfigurationen sollen Fehler reduzieren und den Betrieb über verteilte Teams und Regionen hinweg konsistenter machen.
- KI-Agenten für den Backup-Betrieb: Nutzer sollen mit natürlicher Sprache Protokolle analysieren, Fehler in Echtzeit beheben, Tickets automatisieren und Kapazitäten vorausschauend planen können.
Veeam will Tool-Wildwuchs reduzieren
Die neue Plattformgeneration richtet sich besonders an große, verteilte Unternehmen mit komplexen IT-Landschaften. Veeam verweist darauf, dass die Veeam Data Platform weltweit von mehr als 550.000 Kunden genutzt wird. Mit dem DataAI Resilience Module sollen zentrale Funktionen für Schutz, Sicherheit, Wiederherstellung und KI-gestützten Betrieb stärker in einer einheitlichen Managementumgebung zusammengeführt werden.
Der strategische Ansatz ist klar: Statt immer mehr Einzeltools für Backup, Security, Governance und Betrieb einzusetzen, sollen Unternehmen ihre Datenresilienz zentraler steuern können. Das kann vor allem für Organisationen mit mehreren Standorten, Teams, Cloud-Umgebungen und Compliance-Anforderungen relevant sein.
Die Veeam Data Platform v13.1 und das DataAI Resilience Module sollen Anfang des dritten Quartals 2026 über das weltweite Netzwerk autorisierter Veeam-Partner, Wiederverkäufer und Distributoren allgemein verfügbar sein.
Interessierte können sich zudem für die VeeamON Tour in München am 10. Juni 2026 anmelden. Eine virtuelle Teilnahme ist ebenfalls möglich.
Mit der Veeam Data Platform v13.1 positioniert sich Veeam stärker an der Schnittstelle von Cyberresilienz, Datenmanagement und KI-Betrieb. Besonders das DataAI Resilience Module zeigt, wohin sich der Markt bewegt: weg von isolierten Backup- und Security-Silos, hin zu KI-gestützten Plattformen, die Transparenz, Wiederherstellung und Governance zentral verbinden.
Für Unternehmen, die KI produktiv einsetzen wollen, wird eine saubere und schnell wiederherstellbare Datenbasis zur Pflicht. Veeam adressiert genau diesen Punkt – und macht Datenresilienz damit nicht nur zu einem IT-Thema, sondern zu einer Voraussetzung für vertrauenswürdige KI.