Phish Alert Button
Wenn der Chat zur Angriffsfläche wird: KnowBe4 reagiert mit Phish Alert Button
Ein Klick gegen Phishing: Wie KnowBe4 die Sicherheit in Microsoft Teams neu denkt
Auf der RSA Conference 2026 in San Francisco hat KnowBe4 eine Neuerung vorgestellt, die zeigt, wie sich Cybersicherheit an die Realität moderner Arbeitsplätze anpasst. Mit der Einführung des „Phish Alert Button “ für Microsoft Teams bringt das Unternehmen ein bewährtes Sicherheitsprinzip dorthin, wo heute ein Großteil der Kommunikation stattfindet: in Chats und Kollaborationstools.
Vom E-Mail-Postfach in den Team-Chat
Lange Zeit lag der Fokus von Phishing-Abwehrmaßnahmen klar auf E-Mails. Genau hier hatte sich auch der Phish Alert Button etabliert: als einfache Möglichkeit für Mitarbeitende, verdächtige Nachrichten mit nur einem Klick zu melden. Doch die Spielregeln haben sich verändert. Cyberkriminelle haben längst erkannt, dass Plattformen wie Microsoft Teams neue Einfallstore bieten. Interne Chats wirken oft vertrauenswürdiger als E-Mails – und genau das nutzen Angreifer gezielt aus. Social-Engineering-Angriffe, darunter auch raffinierte Methoden wie Callback-Phishing, umgehen klassische Sicherheitsmechanismen zunehmend geschickt. Die Folge: Unternehmen stehen vor einer wachsenden Sicherheitslücke.
Ein Button, der mehr kann, als er verspricht
Mit der Integration des Phish Alert Button in Microsoft Teams reagiert KnowBe4 genau auf diese Entwicklung. Die Idee dahinter ist so simpel wie wirkungsvoll: Mitarbeitende werden selbst zu aktiven Bestandteilen der Sicherheitsstrategie.
Sobald eine Nachricht verdächtig erscheint, reicht ein Klick:
- Die Nachricht wird direkt gemeldet
- Sie verschwindet aus der Benutzeroberfläche
- Weitere Interaktionen mit potenziell schädlichen Inhalten werden verhindert
- Das Sicherheitsteam erhält automatisch alle relevanten Informationen zur Analyse
So entsteht ein menschliches Frühwarnsystem – verteilt über das gesamte Unternehmen.
Sicherheit wird zum Gemeinschaftsprojekt
Ein zentraler Vorteil der neuen Integration liegt in der Vereinheitlichung: Sicherheitsteams können gemeldete Vorfälle aus E-Mails und Teams künftig in einem einzigen Workflow bearbeiten. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch für eine konsistentere Sicherheitsstrategie. Gleichzeitig senkt die bekannte Ein-Klick-Logik die Hemmschwelle für Mitarbeitende, aktiv zu werden. Statt Unsicherheit („Ist das wirklich gefährlich?“) entsteht Handlungssicherheit. Und vielleicht noch wichtiger: Die Einführung schärft das Bewusstsein dafür, dass Bedrohungen heute kanalübergreifend auftreten. Eine Nachricht ist nicht automatisch sicher, nur weil sie aus einem internen Chat stammt.
Ein Schritt mit Signalwirkung
Mit über 100 Millionen Nutzern, die den Phish Alert Button bereits im E-Mail-Kontext verwenden, bringt KnowBe4 viel Erfahrung mit. Die Ausweitung auf Microsoft Teams ist daher mehr als nur ein Feature-Update – sie ist ein logischer nächster Schritt. Denn die Bedrohungslandschaft entwickelt sich weiter: weg von isolierten Angriffen, hin zu komplexen, plattformübergreifenden Szenarien. Sicherheitslösungen müssen diesem Wandel folgen – und genau das passiert hier.
Der Phish Alert Button für Teams soll bereits Ende März verfügbar sein. Eine kleine Schaltfläche mit großer Wirkung – und ein weiterer Beleg dafür, dass effektive Cybersicherheit oft dort beginnt, wo Technologie und menschliches Verhalten zusammenkommen.