Attack Surface Assessment
Versteckte Risiken im Blick: Bitdefender deckt verborgene Angriffsflächen auf
Interne Angriffsflächen verstehen und reduzieren
Cyberangriffe werden raffinierter, leiser – und oft schwerer zu erkennen. Genau hier setzt das neue Bitdefender Attack Surface Assessment an. Mit einem kostenlosen 45-tägigen Programm bietet der Sicherheitsanbieter Unternehmen die Möglichkeit, ihre interne Angriffsfläche erstmals umfassend unter die Lupe zu nehmen – ohne den laufenden Betrieb zu stören.
Moderne Angreifer gehen längst nicht mehr nur über klassische Malware vor. Stattdessen nutzen sie gezielt vorhandene Systemwerkzeuge – sogenannte „Living-off-the-Land “-Techniken (LOTL). Programme wie PowerShell oder WMIC werden dabei zweckentfremdet, um unbemerkt in Systeme einzudringen, Rechte auszuweiten und sich lateral im Netzwerk zu bewegen.
Die Dimension ist erheblich: Eine Analyse von über 700.000 Sicherheitsvorfällen zeigt, dass bei mehr als 84 Prozent der schwerwiegenden Angriffe genau solche legitimen Tools im Einsatz waren. Für Unternehmen bedeutet das: Die eigentliche Gefahr liegt oft im Inneren – verborgen im ganz normalen IT-Alltag.
Unsichtbare Schwachstellen sichtbar machen
Hier setzt das Bitdefender-Angebot an. Das Attack Surface Assessment führt IT-Teams strukturiert durch eine Analyse, die genau diese versteckten Risiken aufdeckt. Im Fokus stehen unter anderem:
- übermäßige Benutzerrechte
- unnötige oder unkontrollierte Tools und Anwendungen
- auffällige Nutzungsmuster innerhalb der IT-Umgebung
Das Ergebnis ist ein klarer, datengestützter Überblick über die interne Angriffsfläche – ergänzt durch konkrete Handlungsempfehlungen, die sich direkt umsetzen lassen.

Mehr Transparenz, weniger Risiko
Besonders wertvoll: Die Analyse geht bis auf Benutzerebene. Unternehmen erkennen genau, wer auf welche Anwendungen und Systemdienste zugreift – und ob dieses Verhalten tatsächlich notwendig oder potenziell riskant ist.
Zudem hilft das Programm dabei, sogenannte Schatten-IT aufzuspüren: also nicht autorisierte Software, unbekannte Anwendungen oder ungewöhnliche Aktivitäten im Netzwerk, die bislang unentdeckt geblieben sind.
Auf Basis dieser Erkenntnisse können Unternehmen ihre Sicherheitsstrategie gezielt nachschärfen – sei es durch Einschränkung von Zugriffsrechten, das Blockieren unnötiger Tools oder automatisierte Schutzmaßnahmen.
Sicherheit ohne Betriebsstörung
Ein zentraler Vorteil: Die Analyse erfolgt ohne Eingriffe in den laufenden Geschäftsbetrieb. Unternehmen können ihre Umgebung bewerten, ohne Produktivitätseinbußen oder Unterbrechungen zu riskieren.
Technisch basiert das Programm auf der Bitdefender-Lösung GravityZone PHASR , die verhaltensbasierte Sicherheitshärtung mit Echtzeit-Bedrohungsdaten kombiniert – ein Ansatz, der Prävention in den Mittelpunkt stellt.
„Angreifer sind schneller geworden“

„Cyberkriminelle nutzen zunehmend legitime Anwendungen, um klassische Abwehrmechanismen zu umgehen“, erklärt Andrei Florescu, Präsident und GF der Bitdefender Business Solutions Group. „Dadurch entsteht eine oft unsichtbare Angriffsfläche, die schwer zu kontrollieren ist. Unser Assessment-Programm schafft Transparenz und zeigt konkret, wie sich diese Risiken reduzieren lassen.“
Ziel sei es, Unternehmen in die Lage zu versetzen, ihre Verteidigung auf Augenhöhe mit den Angreifern zu bringen – bevor Schwachstellen ausgenutzt werden.
Das Bitdefender Attack Surface Assessment steht ab sofort für Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden zur Verfügung. Nach der Anmeldung kann die Analyse unmittelbar beginnen – unkompliziert, ohne großen Aufwand und vollständig kostenfrei über einen Zeitraum von 45 Tagen.
Fazit:
Während Cyberangriffe immer stärker auf bestehende Systeme setzen, wird die Kontrolle der eigenen IT-Umgebung zum entscheidenden Sicherheitsfaktor. Lösungen wie das Attack Surface Assessment zeigen: Wer seine interne Angriffsfläche kennt, kann Risiken nicht nur erkennen – sondern ihnen gezielt den Nährboden entziehen.