SAGE
Rubrik stellt SAGE vor: Bereitstellung und Steuerung vertrauenswürdiger KI-Agenten
Wie Rubrik die Kontrolle über autonome Agenten neu denkt
Die Vision klingt längst vertraut: KI-Agenten, die eigenständig Entscheidungen treffen, Prozesse beschleunigen und Unternehmen effizienter machen. Doch während viele Organisationen mit Hochdruck an der Einführung solcher Systeme arbeiten, bleibt eine zentrale Frage oft unbeantwortet: Wer behält eigentlich die Kontrolle?
Genau hier setzt Rubrik an. Mit der Vorstellung seiner neuen Semantic AI Governance Engine – kurz SAGE – will das Unternehmen nicht weniger als einen Wendepunkt in der KI-Steuerung markieren. Statt starrer Regeln und nachträglicher Überwachung bringt SAGE eine neue Form der Governance ins Spiel: dynamisch, semantisch und in Echtzeit.
Vom Beobachten zum aktiven Steuern
Bisherige Sicherheitsansätze in der KI-Welt stoßen schnell an ihre Grenzen. Sie arbeiten regelbasiert, reagieren oft erst im Nachhinein und scheitern daran, die eigentliche Bedeutung von Sprache oder Handlungskontexten zu erfassen. Gerade bei autonomen Agenten, die flexibel und teilweise unvorhersehbar agieren, wird das zum Problem. SAGE geht einen anderen Weg. Die Engine versteht nicht nur, was ein Agent tut, sondern auch warum. Sie interpretiert Richtlinien semantisch – also nach ihrer Bedeutung – und übersetzt sie in konkrete Handlungslogik. Damit entsteht eine Art Kommandozentrale für KI-Agenten, die in Echtzeit eingreifen kann, ohne deren Leistungsfähigkeit auszubremsen.
Ein spezialisiertes Sprachmodell als Schlüssel
Im Zentrum dieser neuen Steuerungslogik steht ein eigens entwickeltes Small Language Model (SLM). Anders als große, universelle Sprachmodelle ist es auf spezifische Anwendungsfälle zugeschnitten – und genau das macht den Unterschied. Das Modell erkennt Richtlinienverstöße schneller, arbeitet mit geringerer Latenz und liefert präzisere Ergebnisse. In internen Tests konnte Rubrik zeigen, dass das System Nachrichten bis zu fünfmal schneller verarbeitet und Verstöße zuverlässiger identifiziert als klassische, generalisierte Modelle.
KI, die KI überwacht
Für Devvret Rishi, General Manager AI bei Rubrik , markiert SAGE einen strategischen Paradigmenwechsel: Weg von der Frage, ob Unternehmen KI-Agenten einsetzen können – hin zu der Frage, wie sie diese im großen Maßstab sicher steuern. Die Idee dahinter ist ebenso simpel wie wirkungsvoll: KI hilft dabei, KI zu kontrollieren. Sicherheitsverantwortliche – insbesondere CISOs – erhalten damit Werkzeuge, um autonome Systeme mit hoher Geschwindigkeit zu betreiben, ohne dabei Risiken für Datenintegrität oder Unternehmenssicherheit einzugehen.
Intelligente Leitplanken statt starrer Regeln
Ein besonderes Merkmal von SAGE ist seine Fähigkeit, mit Unsicherheiten umzugehen. Die Engine erkennt mehrdeutige oder unklare Richtlinien und schlägt proaktiv Verbesserungen vor – noch bevor es zu einem Verstoß kommt. Auch im Ernstfall greift das System ein: Sollte ein Agent fehlerhafte oder schädliche Aktionen ausführen, kann SAGE diese automatisch zurücksetzen. Über eine integrierte „Rewind“-Funktion werden Änderungen rückgängig gemacht und der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt.
Der nächste Schritt für skalierbare KI
Mit SAGE verschiebt sich die Rolle von Governance grundlegend. Statt als nachgelagerte Kontrollinstanz zu fungieren, wird sie zum integralen Bestandteil der KI-Operationen – datengetrieben, adaptiv und skalierbar.
Für Unternehmen bedeutet das vor allem eines: Sie können KI-Agenten nicht nur schneller einführen, sondern auch mit einem deutlich höheren Maß an Vertrauen betreiben. Und genau dieses Vertrauen dürfte entscheidend sein, wenn autonome Systeme künftig zum festen Bestandteil des Arbeitsalltags werden.