GigaOm Radar

GigaOm Radar: Check Point setzt sich erneut bei Application Security an die Spitze

GigaOm Radar: Check Point setzt sich erneut bei Application Security an die Spitze

Check Point als „Fast Mover“ und Leader im Bereich Application- und API-Sicherheit

Die Anforderungen an moderne IT-Sicherheit wachsen rasant – und Check Point Software Technologies scheint derzeit den richtigen Takt zu treffen. Das bestätigt auch das Analystenhaus GigaOm: In seinem aktuellen „Application and API Security Radar“ stuft es den Cybersecurity-Anbieter nicht nur als „Leader“ ein, sondern auch als einen der dynamischsten Akteure im Feld – ein sogenannter „Fast Mover“. Bemerkenswert: Es ist bereits das dritte Jahr in Folge, in dem sich Check Point diese Spitzenposition sichert.

Präzision statt Störungen

Im Zentrum der Auszeichnung steht die Web Application Firewall (WAF) des Unternehmens. Laut GigaOm überzeugt sie vor allem durch ihre hohe Erkennungsgenauigkeit – ein entscheidender Faktor in Zeiten immer raffinierterer Cyberangriffe. Analyst Kirk Ryan bringt es auf den Punkt: Die Lösung liefere „präzisen und zuverlässigen Schutz“ selbst gegen komplexe Bedrohungen wie automatisierte Attacken, Zero-Day-Exploits oder neuartige API-Angriffe – und das, ohne den laufenden Betrieb auszubremsen. Gerade in sicherheitskritischen Umgebungen zahlt sich das aus: Weniger Fehlalarme bedeuten weniger unnötige Unterbrechungen, während gleichzeitig ein hohes Schutzniveau erhalten bleibt.

Starke Plattform für moderne IT-Umgebungen

Insgesamt hat GigaOm 17 führende Lösungen unter die Lupe genommen. Check Point wurde im strategisch wichtigen Segment „Maturity and Platform Play“ positioniert – ein Hinweis darauf, dass hier nicht nur einzelne Features überzeugen, sondern ein ganzheitlicher Plattformansatz. Die Lösung deckt umfassend den Schutz von Webanwendungen und APIs (WAAP) ab und ist darauf ausgelegt, in Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen zu funktionieren. Gleichzeitig bleibt die Verwaltung überschaubar – ein wichtiger Punkt für IT-Teams, die mit zunehmender Komplexität kämpfen.

KI trifft auf Sicherheit

Ein zentrales Differenzierungsmerkmal ist die Kombination aus zwei KI-Engines: Sie verbinden klassische Mustererkennung mit Kontext- und Verhaltensanalyse. Das Ergebnis: selbst unbekannte Bedrohungen lassen sich erkennen – ohne auf Signaturen oder manuelle Eingriffe angewiesen zu sein. Auch beim API-Schutz geht Check Point einen Schritt weiter. Automatisierte Erkennung, Schemavalidierung und Schutzmechanismen gegen typische Angriffe wie BOLA oder BOPA sorgen dafür, dass Unternehmen ihre Schnittstellen schnell absichern können – ein entscheidender Vorteil in dynamischen Entwicklungsumgebungen.

Sicherheit wird Teil der Entwicklung

Ein weiterer Trend, den Check Point aktiv aufgreift: Sicherheit rückt näher an die Entwicklung. Durch Integrationen in CI/CD-Pipelines, Unterstützung für Terraform und eine API-first-Architektur lässt sich Schutz direkt in den Entwicklungsprozess einbauen. Das ermöglicht schnellere Releases – ohne Kompromisse bei Sicherheit oder Compliance. Zahlen, die überzeugen

Auch im Praxistest liefert die Lösung starke Werte:

  • 99,3 % Erkennungsrate
  • Nur 0,81 % Fehlalarme Damit liegt die WAF laut Bericht über dem Marktdurchschnitt – insbesondere bei Machine Learning, Event-Management und grundlegenden Schutzfunktionen.
Paul Barbosa
Paul Barbosa, VP of Cloud Security bei Check Point

Die wachsende Bedeutung von APIs, Microservices und KI-Anwendungen vergrößert die Angriffsfläche für Unternehmen massiv.

Genau hier setzt Check Point an: Die Plattform erweitert klassische WAAP-Funktionen und hilft, auch neue, KI-basierte Anwendungen zuverlässig abzusichern.

Oder, wie es Paul Barbosa, VP Cloud Security bei Check Point, formuliert: Anwendungen und APIs seien heute „das Rückgrat digitaler Unternehmen“ – und müssten vom ersten Tag an effektiv geschützt werden.

Fazit

Check Point gelingt es, zwei oft widersprüchliche Anforderungen zu vereinen: maximale Sicherheit und minimale Reibung im Betrieb. Die erneute Spitzenplatzierung durch GigaOm zeigt, dass genau diese Balance aktuell den Unterschied macht – besonders in einer Welt, in der Innovation und Risiko immer enger zusammenrücken.