Cyber-Resilienz

Cyber-Resilienz braucht mehr als nur Technik - auch die IT-Teams benötigen Unterstützung

Cyber-Resilienz braucht mehr als nur Technik - auch die IT-Teams benötigen Unterstützung

Neue Studie von Zscaler zeigt: IT- und Sicherheitsteams fühlen sich bei Cyber-Vorfällen oft allein gelassen

Die persönliche Belastbarkeit von IT-Teams ist ein entscheidender Faktor, wenn es darum geht, Unternehmen vor Cyber-Angriffen zu schützen. Doch genau hier hapert es: Laut einer neuen Studie von Zscaler, einem führenden Anbieter für Cloud-Sicherheit, fehlt es vielen Unternehmen an der nötigen Unterstützung für ihre Mitarbeitenden – insbesondere dann, wenn sie mit kritischen Sicherheitsvorfällen konfrontiert werden. Stattdessen liegt der Fokus meist auf technischen und betrieblichen Maßnahmen – während der menschliche Faktor oft übersehen wird.

Die Studie mit dem Titel „The Missing Link: Why Investing in the Resilience of Your People is Imperative for Business Continuity “ legt offen, wie stark die mentale und emotionale Belastung auf IT-Profis lastet – und wie unzureichend sie darauf vorbereitet sind. Fast jeder Zweite (47 %) hält sich selbst für lediglich „mäßig belastbar“ oder schlechter. Die Hälfte der Befragten glaubt, dass ihr Unternehmen die alltäglichen Belastungen durch größere IT-Störungen oder Cyber-Vorfälle nicht wirklich wahrnimmt. 51 % sagen sogar, dass sich ihre Arbeitgeber überhaupt nicht um ihre persönliche Resilienz kümmern.

The Missing Link: Why Investing in the Resilience of Your People is Imperative for Business Continuity

„Wir bei Zscaler sind überzeugt: Eine wirklich starke Cyber-Resilienz-Strategie ruht auf drei Säulen – Technologie, Prozesse und Menschen“, erklärt James Tucker, Head of CISOs in Residence bei Zscaler EMEA. „Während die Bedeutung von Technik und Abläufen den meisten Unternehmen bewusst ist, gerät der menschliche Faktor oft ins Hintertreffen.“

James Tucker, Head of CISO International bei Zscaler

Das hat Folgen: 43 % der IT-Fachleute berichten, dass ihr Arbeitgeber den Zusammenhang zwischen persönlicher Belastbarkeit und betrieblicher Resilienz nicht erkennt. Nur 37 % der Unternehmen erfassen die persönliche Resilienz systematisch – etwa durch Umfragen – und lediglich 29 % messen sie überhaupt. Tucker weiter: „Es reicht nicht, auf moderne Cloud-Sicherheitslösungen wie unsere Zero Trust Exchange zu setzen. Unternehmen müssen sich auch um das Wohlergehen und die Belastbarkeit jener kümmern, die tagtäglich an vorderster Front gegen Cyber-Bedrohungen kämpfen. In einer Welt, die von ständigen Bedrohungen und Veränderungen geprägt ist, kann die persönliche Resilienz der Mitarbeitenden zum entscheidenden Erfolgsfaktor werden.“

Zscaler will Organisationen dabei unterstützen, den sogenannten Resilience-Faktor zu stärken – also die Fähigkeit, Krisen zu überstehen, sich flexibel auf neue Herausforderungen einzustellen und auch unter Druck handlungsfähig zu bleiben. Der neue Report liefert dazu praxisnahe Ansätze und Tools, etwa ein interaktives Resilienz-Quiz, das Führungskräften hilft, die Stärken und Persönlichkeitstypen ihrer Teams besser zu verstehen – als Basis für eine langfristige, menschlich fundierte Resilienz-Strategie.

Über die Studie

Die Studie wurde von Zscaler in Zusammenarbeit mit dem Forschungspartner INFUSE zwischen Februar und April 2025 durchgeführt. Befragt wurden 206 IT- und Sicherheitsfachkräfte aus der gesamten EMEA-Region.