Partnerschaft
ADN und RSA starten Partnerschaft für Identity Security und KI-Sicherheit im DACH-Markt
ADN und RSA bündeln Kräfte: Identity Security für das KI-Zeitalter
Digitale Identitäten werden zur entscheidenden Sicherheitsgrenze moderner IT-Infrastrukturen. Mit dem zunehmenden Einsatz von KI-Agenten, automatisierten Workflows und Maschinenidentitäten wächst die Angriffsfläche weit über klassische Benutzerkonten hinaus. Der Bochumer Value-Added Distributor ADN reagiert auf diese Entwicklung und erweitert sein Cybersecurity-Portfolio um den Identity-Security-Spezialisten RSA.
Mit der neuen Vertriebspartnerschaft erhalten Fachhandelspartner, Systemhäuser und Managed Service Provider im DACH-Raum Zugang zu Technologien, die den Schutz und die Verwaltung menschlicher, maschineller und KI-basierter Identitäten ermöglichen. ADN und RSA wollen damit insbesondere Unternehmen unterstützen, die ihre Identitätssicherheit angesichts wachsender Cyberbedrohungen und regulatorischer Anforderungen neu ausrichten müssen.
Identity Security wird zum strategischen Sicherheitsfaktor
Der klassische Perimeterschutz verliert in zunehmend vernetzten und automatisierten IT-Umgebungen weiter an Bedeutung. Stattdessen rücken digitale Identitäten in den Mittelpunkt der Sicherheitsarchitektur. Denn längst sind es nicht mehr ausschließlich Mitarbeitende, die auf Unternehmensressourcen zugreifen. Anwendungen, Servicekonten, Maschinen und zunehmend autonome KI-Agenten benötigen ebenfalls Berechtigungen für sensible Daten und geschäftskritische Prozesse.
Damit verändert sich auch die Bedrohungslage. Cyberkriminelle konzentrieren sich verstärkt darauf, Identitäten zu kompromittieren, privilegierte Zugänge zu übernehmen und etablierte Authentifizierungsmechanismen durch Social Engineering zu umgehen.
Besonders kritisch wird diese Entwicklung, wenn KI-Agenten eigenständig Aktionen ausführen und auf mehrere Systeme zugreifen können. Unternehmen müssen deshalb nicht nur kontrollieren, wer Zugriff erhält, sondern auch, welche Aktionen eine digitale Identität ausführen darf und wie sich diese Aktivitäten nachvollziehen lassen.
„Identitäten sind die neue Sicherheitsgrenze. Unternehmen müssen heute weit mehr schützen als klassische Benutzerkonten“, erklärt Erik Forod, Head of Security bei ADN .

Mit RSA erweitere ADN sein Portfolio um einen Spezialisten, der Partner dabei unterstütze, moderne Identitätsrisiken ganzheitlich zu adressieren – von Mitarbeitenden über Systeme bis hin zu KI-Agenten.
Das Portfolio von RSA richtet sich insbesondere an Organisationen mit hohen Sicherheitsanforderungen, darunter Unternehmen aus regulierten Branchen und Betreiber kritischer Infrastrukturen.
Im Mittelpunkt stehen Technologien, die Identitäten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg schützen und kontrollierbar machen. Dazu gehören Lösungen für die Verwaltung von KI-Agenten, die Absicherung digitaler Identitäten sowie Mechanismen zur sicheren Verifizierung von Support-Anfragen.
Weitere Schwerpunkte bilden passwortlose Authentifizierungsverfahren und Schutzmaßnahmen gegen Social-Engineering-Angriffe.

Für Channel-Partner eröffnet die Zusammenarbeit zusätzliche Möglichkeiten, bestehende Sicherheitsangebote um moderne Identity-Security-Funktionen zu ergänzen.
Gerade im Umfeld von Zero Trust und KI-gestützter Automatisierung gewinnt die Fähigkeit an Bedeutung, Identitäten unabhängig von ihrer technischen Herkunft zuverlässig zu authentifizieren und ihre Berechtigungen zu steuern.
„Die Anforderungen an Identity Security verändern sich derzeit grundlegend. Gemeinsam mit ADN wollen wir Partnern die Werkzeuge an die Hand geben, um ihre Kunden beim Schutz sämtlicher Identitäten wirksam zu unterstützen, unabhängig davon, ob es sich um Menschen, Systeme oder KI-basierte Akteure handelt“, sagt Bastian Majewski, Regional Sales Manager DACH bei RSA .
KI-Agenten verändern die Anforderungen an Identitätssicherheit
Die Partnerschaft kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Unternehmen ihre Sicherheitsstrategien zunehmend auf autonome Systeme ausrichten müssen. Während klassische Identity-and-Access-Management-Lösungen vor allem menschliche Benutzer und definierte Anwendungen berücksichtigen, entstehen durch KI-Agenten neue Herausforderungen. Diese können eigenständig Prozesse anstoßen, Informationen abrufen oder mit anderen Systemen interagieren.
Damit wachsen die Anforderungen an Authentifizierung, Berechtigungsmanagement und die kontinuierliche Überwachung von Identitäten.
Die zentrale Herausforderung besteht darin, auch nichtmenschliche Identitäten eindeutig zuzuordnen, ihre Zugriffsrechte auf das notwendige Maß zu begrenzen und sicherzustellen, dass automatisierte Aktionen innerhalb definierter Sicherheitsrichtlinien bleiben. Für IT-Sicherheitsverantwortliche wird Identity Security damit zunehmend zu einer grundlegenden Voraussetzung für den kontrollierten Einsatz von KI.
Gemeinsamer Messeauftritt auf der it-sa 2026
Ihren ersten gemeinsamen Auftritt planen ADN und RSA auf der it-sa 2026 in Nürnberg. Dort informieren beide Unternehmen über das erweiterte Lösungsportfolio und die geplanten Aktivitäten für Fachhandelspartner, Systemhäuser und Managed Service Provider. Ergänzend stehen zwei Fachvorträge auf dem Programm, die sich mit der Weiterentwicklung von Identity Security im KI-Zeitalter beschäftigen.
Am 27. Oktober um 13:50 Uhr spricht Bastian Majewski, Regional Sales Manager DACH bei RSA, über das Thema „The Next Level Identity Opportunity: IT-Security im AI-Zeitalter neu gedacht“.
Am 28. Oktober um 16:00 Uhr folgt Ingo Schubert, Field CTO bei RSA, mit seinem Vortrag „RSA Next Level Identity Security: Zero Trust, 100% Resilienz im AI-Zeitalter“.
Beide Veranstaltungen finden im Conference Room am ADN-Messestand statt.
Interessierte Besucher finden ADN und RSA in Halle 8 an den Ständen 8-316 und 8-424.
Fazit: Die Sicherheitsgrenze verschiebt sich zur Identität
Die Zusammenarbeit zwischen ADN und RSA unterstreicht einen grundlegenden Wandel in der Cybersecurity: Entscheidend ist zunehmend nicht mehr, von welchem Standort oder Gerät ein Zugriff erfolgt, sondern welche Identität dahintersteht und welche Berechtigungen sie besitzt.
Mit dem Einzug autonomer KI-Agenten gewinnt diese Entwicklung zusätzlich an Dynamik. Unternehmen benötigen Sicherheitskonzepte, die menschliche und nichtmenschliche Identitäten gleichermaßen berücksichtigen.
Für den Channel entsteht daraus ein wachsendes Geschäftsfeld. Identity Security entwickelt sich von einer isolierten Sicherheitsdisziplin zu einem zentralen Bestandteil moderner Zero-Trust-Architekturen.