Cloud Security

Skalierbare Cloud-Services und die Folgen für die Cloud-Sicherheit

Skalierbare Cloud-Services und die Folgen für die Cloud-Sicherheit

Unternehmen verlangen skalierbare Elastizität

Wenn Unternehmen ihre Security in die Cloud verlagern, profitieren Nutzer von einheitlichen Sicherheitsstandards und einer verbesserten Benutzererfahrung. Ein Aspekt ist dabei ähnlich wie bei traditionellen Sicherheitsansätzen. Sowohl für lokale als auch für Cloud-Security-Lösungen ist die Kapazitätsplanung von entscheidender Bedeutung, um Verzögerungen oder Störungen im Unternehmen zu vermeiden. Palo Alto Networks erläutert, worauf Unternehmen unter dem Gesichtspunkt der Cybersicherheit achten müssen, wenn sie Cloud-Dienstleister auswählen.

Im Laufe der Zeit wird die Anzahl der Benutzer in der Regel steigen, ebenso wie der Bandbreitenbedarf der Geräte und Anwendungen. Die 5G-Funktechnologie wird eine neue Generation von ständig aktiven, vernetzten mobilen Nutzern mit hohen Erwartungen an Qualität und Performance schaffen. Darüber hinaus verlagern sich immer mehr Anwendungen in die Cloud, mit immer höheren Komplexitäts- und Leistungsanforderungen. Die Cloud-Sicherheit muss daher früher oder später mit ziemlicher Sicherheit skaliert werden, um diesen Steigerungen gerecht zu werden.

Wenn ein Anbieter von Cloud-Sicherheitslösungen dafür Rack- und Stapelboxen benötigt, ist die Sicherheitslösung dann wirklich Cloud-basiert?

Das Hinzufügen von Ressourcen in gemeinsam genutzten Rechenzentren ist mit Zeitaufwand und Komplexität verbunden. Es kann Monate oder sogar Jahre dauern, bis die erforderlichen Kapazitäten hinzugefügt, veraltete Geräte ersetzt oder die Umgebung auf neue Standorte erweitert wird, insbesondere wenn es sich um spezialisierte Hard- und Software handelt. Wenn ein Sicherheitsanbieter keine wirklich elastisch skalierbare Lösung zur Verfügung stellen kann, wird das Unternehmen darunter leiden. Unternehmen müssen daher sicherstellen, dass sie eine Cloud-Umgebung wählen, die über die nötige Größe und Effizienz verfügt, um Benutzern auf der ganzen Welt eine zuverlässige Sicherheitserfahrung zu bieten.

Einige Dinge, die Unternehmen bei der Auswahl ihres Anbieters nach Meinung von Palo Alto Networks beachten und erfragen sollten:

  • Kann der Anbieter die Skalierung dynamisch anpassen? Wie sieht der Zeitplan für die Verdoppelung der Kapazität in den für mein Unternehmen wichtigen geografischen Regionen aus?
  • Wie oft hat der Anbieter Kunden gezwungen, ihren Datenverkehr aufgrund eines leistungsbezogenen Problems auf eine andere Region oder ein anderes Rechenzentrum umzustellen?
  • Kann der Verkehr von anderen Unternehmen die Leistung des eigenen Geschäftsverkehrs beeinflussen? Was passiert, wenn ein Großkunde in der gleichen Region bedient wird?
  • Ist der Anbieter auf spezielle Hardware-Offload-Karten angewiesen, um die SSL-Inspektion durchführen zu können?
  • Unabhängig davon, wie viele Präsenzstellen der Anbieter bewirbt, wie viele sind für das eigene Unternehmen zugänglich und nutzbar? Gibt es zusätzliche Aufschläge?
  • Wird der Anbieter in der Lage sein, die Bandbreitenanforderungen zu erfüllen, wenn die Standorte Zugang zu schnelleren Breitbandverbindungen erhalten?
  • Stehen dedizierte IP-Adressen zur Verfügung oder wird der eigene Datenverkehr von IP-Adressen ausgehen, die von anderen Kunden gemeinsam genutzt werden?

In den letzten Jahren gab es viele technologische Fortschritte, aber die Wirtschaft steht dennoch erst am Anfang des Internetzeitalters. Laut Global Digital Report 2019 des Londoner Medienunternehmens „We Are Social“ nutzen derzeit nur 57 Prozent der Weltbevölkerung das Internet. Dieser Prozentsatz wird zwangsläufig steigen. Die immer stärkere Nutzung der Technologie im Privat- und Geschäftsalltag schreitet schnell voran und die Zugänglichkeit zu technologischen Ressourcen nimmt zu. Sicherheitsanbieter müssen nach Meinung von Palo Alto Networks daher in der Lage sein, die Nachfrage nach elastisch skalierbarer Cloud-Sicherheit zu bedienen.