Zero-Trust

Zscaler und Alstom erweitern langjährige Zero-Trust-Partnerschaft für KI, Daten- und Standortschutz

, Zscaler | Autor: Herbert Wieler

Alstom erweitert Cybersicherheit für KI, DLP, OT, Niederlassungen und Mobilfunk

Alstom macht Zero Trust vom IT-Sicherheitsprojekt zur globalen Geschäftsplattform. Nach zehn Jahren Zusammenarbeit mit Zscaler erweitert der Mobilitätskonzern seine Sicherheitsarchitektur gezielt für KI, Datenströme, vernetzte Standorte und mobile Service-Teams. Damit zeigt das Unternehmen, wie moderne Cybersicherheit im Zeitalter von Cloud, GenAI und industrieller Vernetzung aussehen kann: weniger Komplexität, mehr Transparenz und ein Sicherheitsmodell, das Geschäftsinitiativen weltweit beschleunigt.

Zscaler und Alstom bauen ihre langjährige Partnerschaft weiter aus. Der weltweit tätige Anbieter für intelligente und nachhaltige Mobilität erweitert den Einsatz der Zscaler Zero Trust Exchange™, um seine IT-Infrastruktur weiter zu vereinfachen, Nutzer, Niederlassungen und Daten besser zu schützen und neue digitale Geschäftsmodelle sicher zu unterstützen. Im Zentrum steht der konsequente Wechsel von klassischer perimeterbasierter Sicherheit hin zu einem einheitlichen Zero Trust Network Access-Ansatz. Statt auf VPNs, Firewalls und komplexe Legacy-Strukturen zu setzen, nutzt Alstom die Cloud-native Sicherheitsplattform von Zscaler, um Mitarbeitenden weltweit sicheren Zugriff auf Anwendungen zu ermöglichen – unabhängig davon, ob sie im Büro, unterwegs, in Fabriken oder an Servicestandorten arbeiten.

Von VPN-Komplexität zu globalem Zero Trust

Als Alstom seine Digitalisierungsstrategie beschleunigte, stand das Sicherheitsteam vor einer zentralen Herausforderung: Mitarbeitende sollten überall sicher, stabil und möglichst reibungslos auf die benötigten Anwendungen zugreifen können. Die bisherige Sicherheitsarchitektur mit VPNs, Firewalls und VDI-Umgebungen erhöhte jedoch die betriebliche Komplexität und vergrößerte zugleich die Angriffsfläche.

Bildquelle Zscaler, Inc. 2026

Mit der Zscaler Zero Trust Exchange konnte Alstom diesen Ansatz modernisieren. Die Plattform verbindet Nutzer, Geräte, Anwendungen und Standorte nach dem Zero-Trust-Prinzip – ohne Anwendungen direkt dem Internet auszusetzen. Für den Konzern bedeutet das: weniger Infrastrukturaufwand, geringere Abhängigkeit von klassischen Netzwerkgrenzen und mehr Flexibilität bei globalen Transformationsprojekten.

„Zu Beginn war unsere Hauptmotivation für die Sicherheitstransformation der sichere Zugriff auf Unternehmensanwendungen für Mitarbeitende überall mithilfe einer robusten und stabilen Zero Trust-Plattform“, sagt Yann Barera, Global Head of Network bei Alstom. „Im Laufe der Zeit benötigten wir mehr Sicherheitsfunktionen, um unser Sicherheitsniveau an sich ändernde Geschäftsanforderungen von M&A-Transaktionen und Veräußerungen oder unsere Neuerungen im Bereich von Wartungsservices anzupassen. Die Lösung sollte dabei so unauffällig wie möglich im Hintergrund operieren.“

KI, Datenströme und geistiges Eigentum im Fokus

Mit der wachsenden Cloud-First-Strategie von Alstom wurde auch der Sicherheitsbedarf umfassender. Heute geht es nicht mehr nur um sicheren Internetzugang oder Remote Access, sondern um Transparenz über Datenströme, den Schutz sensibler Informationen und die kontrollierte Nutzung neuer KI-Anwendungen. Alstom erweitert deshalb den Einsatz der Plattform um zusätzliche Module wie Zscaler DLP GenAI, Zero Trust Branch, Zscaler Cellular und Business Insights. Besonders wichtig ist dabei der Schutz von geistigem Eigentum und vertraulichen Daten im Zusammenhang mit generativer KI. Mit DLP GenAI kann Alstom Richtlinien für den Umgang mit sensiblen Informationen durchsetzen und die Nutzung von KI-Tools im Unternehmen besser steuern.

„Für die Einführung von KI benötigten wir zusätzliche Funktionen der Sicherheitsplattform, um die sichere Nutzung von KI-Tools innerhalb des Unternehmens zu steuern“, erklärt Barera. „Zudem verlassen wir uns auf die Überwachungsfunktionen von Zscaler, um unsere Netzwerkqualität kontinuierlich zu verbessern. In den letzten Jahren hat sich Zscaler zu einem strategischen Partner für uns entwickelt, der uns auf unserem Transformationsweg begleitet.“

Zero Trust Branch schützt Niederlassungen, Fabriken und OT-Umgebungen

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Absicherung verteilter Standorte. Mit Zero Trust Branch kann Alstom Niederlassungen, Werke und vernetzte Betriebsumgebungen einfacher und kosteneffizienter anbinden. Nutzer sowie IoT- und OT-Geräte erhalten Zugriff auf Anwendungen auf Basis moderner Sicherheitsrichtlinien – ohne dass klassische Netzwerkkonzepte unnötig erweitert werden müssen. Für Industrieunternehmen ist dieser Schritt besonders relevant. Je stärker Produktionsanlagen, Serviceprozesse und digitale Plattformen miteinander verbunden sind, desto wichtiger wird ein Sicherheitsmodell, das Identitäten, Geräte, Anwendungen und Datenflüsse kontinuierlich bewertet. Zero Trust wird damit zur Grundlage für skalierbare, vernetzte und zugleich robuste Betriebsabläufe.

Bessere User Experience durch Echtzeit-Einblick

Neben Sicherheit spielt auch die digitale Nutzererfahrung eine zentrale Rolle. Alstom nutzt Zscaler Digital Experience zur Überwachung der Performance vom Endgerät bis zur Anwendung. Die IT-Abteilung erhält dadurch Echtzeit-Einblicke in mögliche Störungen, Performance-Probleme oder Konnektivitätsengpässe.

Das Ziel: Vorfälle schneller erkennen, Ursachen präziser eingrenzen und die Reaktionszeit bei Beeinträchtigungen reduzieren. Gerade in globalen Organisationen mit verteilten Teams, Cloud-Anwendungen und hybriden Arbeitsmodellen wird diese Transparenz zu einem entscheidenden Faktor für Produktivität und Geschäftskontinuität.

Sichere Mobilfunk-Konnektivität für Remote Services

Mit Zscaler Cellular, auch als Z-SIM bezeichnet, erweitert Alstom die Sicherheitsarchitektur zudem auf mobile Service-Szenarien. Der Ansatz unterstützt insbesondere neue Dienstleistungsbereiche, bei denen Serviceteams in Umgebungen arbeiten, in denen WLAN nicht verfügbar, unzuverlässig oder nicht ausreichend abgesichert ist. Über Mobilfunknetze können sich Teams sicher mit Systemen verbinden, etwa für Wartungsarbeiten oder Remote Services. Damit wird Zero Trust auch außerhalb klassischer Unternehmensstandorte nutzbar – ein wichtiger Schritt für international tätige Industrie- und Mobilitätsunternehmen.

Strategische Sicherheitsplattform statt Einzellösung

Die erweiterte Zusammenarbeit zwischen Zscaler und Alstom zeigt, wie sich Cybersicherheit in großen Unternehmen verändert. Zero Trust ist nicht mehr nur ein technisches Sicherheitskonzept, sondern ein Enabler für Cloud-Transformation, KI-Governance, Standortvernetzung, mobile Services und operative Resilienz. Für Alstom ist Zscaler damit zu einem integralen Partner der Modernisierung geworden. Die Cloud-Sicherheitsplattform verbindet ein hohes Sicherheitsniveau mit geschäftlicher Agilität, betrieblicher Vereinfachung und der Fähigkeit, schnell auf neue Anforderungen zu reagieren.

Gerade im Zeitalter generativer KI, zunehmender Datenbewegungen und vernetzter industrieller Prozesse wird dieser Ansatz für internationale Unternehmen immer relevanter: Sicherheit muss unsichtbar im Hintergrund funktionieren, darf Innovation nicht ausbremsen und muss gleichzeitig vor neuen Bedrohungen schützen.