Datensouveränität

Zscaler erweitert Funktionen zum Monitoring der Datensouveränität auf Zero Trust Exchange™

, ZScaler | Autor: Herbert Wieler

Digitale Souveränität in der Cloud: Wie Unternehmen lokale Vorschriften einhalten, ohne an Geschwindigkeit zu verlieren

Unternehmen bewegen sich heute in einem Spannungsfeld: Einerseits müssen sie ihre Daten weltweit verfügbar machen, um global zusammenarbeiten zu können. Andererseits steigen die Anforderungen an Datenschutz, Compliance und nationale Regulierung stetig. Viele Organisationen stehen daher vor der Frage: Wie lässt sich globale Cloud-Nutzung mit lokaler Datensouveränität vereinbaren?

Neue Regionen und eine erweiterte lokale Steuerungsplattform ermöglichen die Umsetzung komplexer Vorschriften, ohne dabei an Geschwindigkeit, Sicherheit oder Verfügbarkeit einzubüßen

Genau hier setzt Zscaler mit seiner Cloud-Sicherheitsplattform Zero Trust Exchange™ an. Der Sicherheitsanbieter baut seine Plattform gezielt aus, um Unternehmen dabei zu unterstützen, digitale Assets weltweit zu nutzen – und gleichzeitig nationale Vorschriften konsequent einzuhalten.

Globale Zusammenarbeit trifft lokale Regulierung

Für international agierende Unternehmen ist der Spagat zwischen Datenschutz und grenzüberschreitender Zusammenarbeit längst zum Alltag geworden. Daten müssen geschützt werden, dürfen aber gleichzeitig nicht zum Hindernis für Innovation oder Wachstum werden.

Zscaler verfolgt deshalb einen Architekturansatz, der globale Performance mit lokaler Compliance kombiniert. Bereits heute betreibt das Unternehmen mehr als 160 Rechenzentren weltweit und ist damit in den meisten Regionen der Welt präsent.

Ein entscheidender Baustein dieser Infrastruktur ist die klare Trennung verschiedener Systemebenen innerhalb der Plattform:

Diese Ebenen sind vollständig voneinander isoliert. Dadurch wird sichergestellt, dass sensible Daten stets innerhalb der jeweils erforderlichen Gerichtsbarkeit bleiben. Unternehmen behalten somit die volle Kontrolle über ihre Datenhoheit. Besonders komplex ist dabei der Betrieb lokaler Steuerungsebenen. Zscaler hat hierfür bereits dedizierte Control Planes für die USA und Europa eingerichtet und betreibt zusätzliche Logging-Infrastrukturen in mehreren Ländern.

Digitale Souveränität durch dezentrale Architektur

Ein zentrales Problem vieler Cloud-Sicherheitslösungen ist ihre stark zentralisierte Struktur. Häufig greifen sie auf globale, gemeinsam genutzte Steuerungsebenen zurück – ein Ansatz, der lokale Compliance-Anforderungen erschweren kann. Zscaler verfolgt stattdessen eine dezentrale Architektur, die gezielt auf regionale Anforderungen ausgelegt ist. Das bringt mehrere Vorteile mit sich:

Lokale SSL-Inspektion und Malware-Analyse

Verschlüsselter Datenverkehr wird direkt innerhalb der jeweiligen Region entschlüsselt und überprüft. Dadurch können versteckte Bedrohungen erkannt werden, ohne dass sensible Daten den regionalen Hoheitsbereich verlassen.

Flexible On-Premise-Optionen

Unternehmen können sogenannte Private Service Edges einsetzen – dedizierte Appliances im eigenen Rechenzentrum, die von Zscaler betrieben werden. Diese Lösung eignet sich besonders für Organisationen mit speziellen Hardware- oder Zertifizierungsanforderungen.

Regionaler Experten-Support

Technische Teams in den jeweiligen Regionen unterstützen CIOs und IT-Verantwortliche dabei, nationale Vorschriften zu interpretieren und ihre Sicherheitsarchitektur entsprechend zu konfigurieren.

Sicherheit und Compliance unter Kontrolle

Neben der technischen Architektur spielt auch die Auditierbarkeit von Sicherheitsmaßnahmen eine immer größere Rolle. Unternehmen müssen nachweisen können, dass ihre Daten sicher verarbeitet werden und regulatorische Anforderungen erfüllt sind.

Zscaler setzt deshalb auf umfangreiche externe Validierungen durch unabhängige Prüfstellen. Diese bestätigen unter anderem, dass der Datenverkehr innerhalb der Plattform verschlüsselt und entschlüsselt werden kann, ohne dass Daten dauerhaft auf Festplatten gespeichert werden. Das minimiert das Risiko sensibler Datenlecks erheblich.

Zu den wichtigsten Compliance-Funktionen gehören:

Resilienz als Grundlage für Geschäftskontinuität

Ein weiterer wichtiger Faktor für moderne Cloud-Sicherheit ist die Ausfallsicherheit. Viele Sicherheitsanbieter setzen dabei auf Infrastruktur von Drittanbietern – ein potenzielles Risiko, wenn zentrale Komponenten ausfallen. Zscaler verfolgt einen anderen Ansatz: Das Unternehmen besitzt und betreibt seine eigene Cloud-Infrastruktur. Dadurch bleibt der Dienst auch dann verfügbar, wenn einzelne Rechenzentren ausfallen. Diese Architektur erlaubt es sogar großen Finanzinstituten, sogenannte Fire-Drills und reale Stresstests durchzuführen, um sicherzustellen, dass die Plattform keinen Single Point of Failure darstellt.

Lokale Kontrolle bei globaler Performance

Misha Kuperman, Chief Reliability Officer bei Zscaler

„Die Messlatte für eine Sicherheits-Cloud ist nicht nur ihre globale Leistungsfähigkeit, sondern auch ihre Fähigkeit, sich an lokale Anforderungen anzupassen“, erklärt Misha Kuperman, Chief Reliability Officer bei Zscaler. Seiner Ansicht nach ist echte Datensouveränität nur möglich, wenn Unternehmen die Kontrolle über Datenresidenz, Telemetrie und Steuerungsebenen behalten. Die konsequente Trennung dieser Ebenen in einer dezentralen Architektur ermögliche es Organisationen, strenge nationale Vorgaben einzuhalten – ohne dabei auf die globale Skalierbarkeit und Verfügbarkeit moderner Cloud-Plattformen verzichten zu müssen.

Für Unternehmen wird digitale Souveränität damit zunehmend zum strategischen Erfolgsfaktor: Wer Daten sicher, compliant und gleichzeitig global nutzbar macht, schafft die Grundlage für Innovation und nachhaltiges Wachstum.