Cyber-Erpressung

Zero Trust Data Management: Erfolgreiche Wiederherstellung nach Ransomware-Angriffen

, München, Rubrik | Autor: Herbert Wieler

Rubrik erläutert Ansatz um Cyber-Erpresser ins Leere laufen zu lassen

Vor wenigen Tagen hat Rubrik eine vertiefte Partnerschaft mit Microsoft bekanntgegeben , die sogar so weit geht, dass sich Microsoft nun finanziell an Rubrik beteiligt. Ein wichtiger Aspekt ist dabei der von Rubrik verfolgte Ansatz für Zero Trust Data Management, der das Potential hat Ransomware-Attacken ins Leere laufen zu lassen.

„Die Bedrohung durch schwerwiegende Ransomware-Angriffe stellt eine klare und gegenwärtige Gefahr für Ihr Unternehmen dar.“ Diese Warnung ist eine reale Empfehlung des US-Justizministeriums vom Juni 2021. Nur wenige Tage zuvor hatte Christopher Krebs, der frühere Leiter der Cybersecurity and Infrastructure Security Agency des US-Heimatschutzministeriums, vor dem Kongress Folgendes erklärt: „Wir stehen an der Schwelle zu einer globalen Pandemie einer anderen Art, die von Gier, einem vermeidlich anfälligen digitalen Ökosystem und einem sich immer weiter ausbreitenden kriminellen Geschäft befeuert wird.“

Es hat sich eine florierende Ransomware-Wirtschaft entwickelt. Ransomware-Hacker werden immer schlauer und haben es jetzt direkt auf Backup-Daten abgesehen. Daher müssen Backup-Daten inhärent sicher sein, damit Angreifer keine Daten als Geiseln nehmen können. Während herkömmliche Backup-Lösungen gut für die Wiederherstellung nach Naturkatastrophen und IT-Ausfällen geeignet sind, müssen Unternehmen bei der Wiederherstellung nach Ransomware-Angriffen ihre Sicherheitsstrategie überdenken. Wenn Daten das Ziel sind, muss die Sicherheitsverteidigung an der Stelle der Daten beginnen. Rubrik hat daher ein Konzept für Zero Trust Data Management entwickelt und bereits für viele Unternehmen umgesetzt.

Die Notwendigkeit von Zero Trust Data Management

Die herkömmlichen Cyber Security-Maßnahmen versagen. Die Angreifer durchbrechen Firewalls und umgehen den Schutz von Endgeräten. Der Zusammenbruch des Perimeters führt zu einem Zero-Trust-Ansatz für die Cybersicherheit. Bei einer Zero-Trust-Architektur wird davon ausgegangen, dass alle Benutzer, Geräte und Anwendungen nicht vertrauenswürdig sind und kompromittiert werden können. Mit anderen Worten: Traue niemandem, überprüfe immer. Nur Benutzer mit Multi-Faktor-Authentifizierung erhalten Zugang zu den Daten, die Berechtigungen werden eingeschränkt und insbesondere die Möglichkeit, Daten böswillig zu beeinflussen, entfällt.

Wie sieht also eine Zero-Trust-Architektur für das Datenmanagement aus? Rubrik empfiehlt das vom National Institute of Standards (NIST) definierte Modell, das in der NIST SP 800-207 Zero Trust Architecture Specification festgelegt ist. Wie das NIST es ausdrückt, umfasst Zero Trust „eine sich entwickelnde Reihe von Cybersecurity-Paradigmen, die die Verteidigung von statischen, netzwerkbasierten Perimetern zu einer Konzentration auf Benutzer, Vermögenswerte und Ressourcen bewegen“.

Was ist Zero Trust Data Management?

Zero Trust Data Management ist eine Architektur, die nach dem Zero Trust Implementation Model von NIST modelliert ist. Das Herzstück von Zero Trust Data Management ist bei Rubrik der DataGuardian, das ein speziell entwickeltes Dateisystem unterstützt, das Sicherungsdaten niemals über offene Netzwerkprotokolle offenlegt. Dies schafft eine logische Lücke, die verhindert, dass Daten über das Netzwerk entdeckt oder zugänglich gemacht werden können.

Sobald die Daten auf das System geschrieben wurden, können sie nicht mehr durch einen Angriff verändert, gelöscht oder verschlüsselt werden, so dass immer eine saubere Kopie der Daten für die Wiederherstellung verfügbar ist. Mehrere von Experten geführte Wiederherstellungsoptionen, einschließlich via Live Mount, Mass Recovery und AppFlows orchestrierte Wiederherstellung, sind integriert, so dass IT-Teams die von einem Angriff betroffenen Dateien und Workloads schnell wiederherstellen können.

Was Zero Trust Data Management konkret bedeutet:

Zero Trust Data Management ist das Herzstück zeitgemäßer Datensicherheit. Es hält Hacker vom Backup-System fern, identifiziert Ransomware-Aktivitäten und stellt sicher, dass alle Daten ein sauberes Backup haben, das schnell wiederhergestellt werden kann.

Einige Kernelemente sind für Zero Trust Data Management grundlegend:

Die Grundlage der Zero Trust Architecture ist im Falle von Rubrik der DataGuardian, ein Kern-Set von Technologien, die Zero Trust Data Management von herkömmlichen Backup-Lösungen unterscheiden.

Die Botschaft aus höchsten Regierungskreisen und seitens Sicherheitsexperten ist eindeutig: Ransomware-Angreifer durchdringen die herkömmlichen Sicherheitsmaßnahmen – und sie haben es auf Backup-Daten abgesehen, um zu wachsen. Es ist an der Zeit, die Datensicherheitsstrategie zu überdenken. Jetzt gilt es, neue Backup- und Wiederherstellungsanforderungen auf der Grundlage der Zero-Trust-Prinzipien festzulegen. Dies erfordert IT-Investitionen, um Daten effektiv zu schützen, damit ein Unternehmen niemals Lösegeld zahlen muss.