Betrugsfalle Urlaub

Vorsicht Urlaubsfalle: So viele Deutsche fallen auf Reisebetrug herein

, Icelandair | Autor: Herbert Wieler

Wenn Urlaub zum Risiko wird: Neue Studie enthüllt Betrugsfallen

Der Frühling lockt mit Sonne, Strand und Fernweh – doch für viele Deutsche lauert eine unsichtbare Gefahr: Reisebetrug. Eine aktuelle Umfrage von Icelandair unter 3.000 Menschen zeigt, wie verbreitet Betrug bei Urlaubsreisen wirklich ist und wie tief die finanziellen Löcher sein können, in die Opfer fallen.

Icelandair enthüllt in einer neuen Umfrage, wie viele Deutsche bereits Opfer eines Reisebetrugs waren und wie viel Geld dabei verloren wurde

Jeder achte Deutsche fällt herein

Die Zahlen sind alarmierend: Rund 13 % der Befragten geben an, selbst Opfer eines Reisebetrugs geworden zu sein. Weitere 17 % berichten, dass sie zwar schon auf Betrugsversuche gestoßen sind, diesen aber noch rechtzeitig entgehen konnten. Insgesamt bedeutet das: Fast jeder dritte Deutsche hatte schon einmal direkten Kontakt mit einer betrügerischen Masche. Und die finanziellen Folgen können erheblich sein. Im Durchschnitt verlieren Betroffene 1.272 Euro. Besonders hoch sind die Summen in Stuttgart mit 2.460 Euro, am unteren Ende liegt Essen mit rund 547 Euro. Besonders Generation X und die Baby-Boomer zahlen hier drauf: Sie verlieren im Schnitt rund 1.595 Euro beziehungsweise 1.576 Euro. Die Generation Z kommt im Vergleich glimpflicher davon – „nur“ 1.098 Euro im Durchschnitt.

Wo der Betrug am häufigsten zuschlägt

Regionale Unterschiede zeigen sich deutlich: Düsseldorfer:innen sind besonders betroffen – fast ein Viertel (24,7 %) ist schon einmal Opfer geworden. Auch junge Reisende zwischen 18 und 28 Jahren (Generation Z) fallen auffallend oft auf Betrüger herein: 24,2 % berichten von eigenen Erfahrungen, während die Baby-Boomer mit 3,4 % deutlich seltener betroffen sind. Besonders brisant: Wer mit Arbeitskolleg*innen verreist, sollte besonders vorsichtig sein. Fast die Hälfte dieser Gruppe (45,5 %) hat bereits Betrug erlebt.

Die beliebtesten Maschen der Betrüger

Laut der Umfrage greifen die Betrüger auf klassische und neue Tricks zurück:

Kein Wunder also, dass das Thema vielen Sorgen bereitet. Fast ein Viertel der Befragten (24,4 %) gibt an, Angst zu haben, selbst betrogen zu werden. Besonders die Generation Z ist alarmiert: Rund 40 % der 18- bis 28-Jährigen machen sich Sorgen, Opfer eines Betrugs zu werden. Auch Millennials sind vorsichtig: 26 % berichten von Unsicherheit.

Tipps vom Profi gegen Reisebetrug

Christian Petzold, Tourismusexperte und Marketingdirektor bei BCN Travel, gibt klare Ratschläge:

Fazit

Reisebetrug ist in Deutschland kein Einzelfall – und kann richtig teuer werden. Wer wachsam bleibt, nur seriöse Plattformen nutzt und Angebote genau prüft, kann das Risiko deutlich reduzieren. Also: Urlaubspläne schmieden – aber immer mit wachsamen Augen.