Threat Report

Unit 42 Attack Surface Threat Report: Neue Risiken durch zunehmende Angriffsflächen

, Unit 42 | Autor: Herbert Wieler

Das Unit 42-Team von Palo Alto Networks hat heute seinen Attack Surface Threat Report 2024 veröffentlicht, der die größten Risiken durch zunehmende Angriffsflächen sowie die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen für Unternehmen aufzeigt.

Dazu sammelten Unit 42 und Cortex Xpanse 2023 über 265 Organisationen hinweg Petabytes an Informationen zu Sicherheitsrisiken, die über das Internet zugänglich sind. Über das gesamte Jahr untersuchte das Forschungsteam Veränderungen bei den Cloud-Diensten und die damit verbundenen Risiken.

Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick:

Veränderte Angriffsflächen führen zu Schwachstellen:

Grafik 1: Durchschnittliche Anzahl der neuen Dienstleistungen, die von einem typischen Unternehmen jeder Branche pro Monat in den 265 von Unit 42 analysierten globalen Organisationen eingeführt wurden. (Quelle: Palo Alto Networks Unit 42)

Zahlreiche Möglichkeiten für laterale Bewegungen im Netzwerk und Datenexfiltration:

Kritische IT- und Sicherheitsdienste sind dem Internet ausgesetzt:

Grafik 2: Verteilung der Schwachstellenkategorien, die in den letzten 12 Monaten bei den 265 weltweit tätigen Organisationen beobachtet wurden. (Quelle: Palo Alto Networks Unit 42)

Blick auf einzelne Branchen:

André Reichow-Prehn, Managing Partner Unit 42, Central, Eastern & Southern Europe und LATAM, Palo Alto Networks (Bildquelle: Palo Alto Networks)

„Die zunehmende Nutzung und Bereitstellung von Diensten und Zugriffspunkten über das Internet führt zu einer stetigen Veränderung und Zunahme der Angriffsoberfläche von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. Für den Großteil der Unternehmen ist die Überwachung und der Schutz aller Assets eine Herausforderung. Wir beobachten, dass sich Angreifer im vergangenen Jahr am häufigsten über Software-Schwachstellen Zugang verschafft haben, wobei die größten Angriffskampagnen internetbasierte Systeme ausnutzen. Um sich vor diesen Schwachstellen zu schützen, sollten Unternehmen eine kontinuierliche, umfassende Visibilität gewährleisten, nach nicht genehmigten Diensten oder Schatten-IT Ausschau halten und kritische Risiken in Echtzeit beheben“, so André Reichow-Prehn, Managing Partner Unit 42, Central, Eastern & Southern Europe und LATAM, Palo Alto Networks.