KMU

Umfrage zum Internationalen Tag der KMU: Hauptbedrohung Ransomware

, Check Point | Autor: Herbert Wieler

KMUs bleiben stärkstes Angriffsziel

Wussten Sie, dass das BIP und die Weltwirtschaft zusammenbrächen, wenn alle KMU schließen würden? KMU sind ein wesentlicher Bestandteil des Herzens und des Wirtschaftsmotors der Gesellschaft und machen 90 Prozent aller Unternehmen weltweit aus. Laut Weltbank und Statista tragen sie mit rund 332,9 Millionen Unternehmen bis zu 40 Prozent zum Volkseinkommen (BIP) in den Schwellenländern bei, spielen eine Schlüsselrolle und schaffen Mehrwert in jedem Wirtschaftszweig.

Check Point teilte in seinen letzten Berichten mit, dass KMU eines der häufigsten Ziele von Cyberangriffen sind, wobei Ransomware bereits eine erhebliche Bedrohung für mehr als 80 Prozent der KMU in Europa darstellt.

Investitionen in die Cyber Security sind jedoch nach wie vor eine der wichtigsten anstehenden Aufgaben für diese Unternehmen. In Deutschland sind die Zahlen zu den implementierten IT-Maßnahmen bei KMU besonders alarmierend: Eine mit Check Point durchgeführte Umfrage im letzten Jahr ergab, dass 48 Prozent nicht einmal eine Firewall implementiert hatten. 38 Prozent der deutschen befragten KMU verfügten zudem nicht über einen Endpunktschutz – einschließlich Viren-, Spyware- und Malware-Schutz – womit sie nahezu ungeschützt sind. Ohne irgendeine Art von Sicherheitslösung zu integrieren, und die zunehmend hohen Kosten, die mit den Folgen eines Cyberangriffs verbunden sind, können drastische Sicherheitsvorfälle zur vollständigen Schließung eines KMU führen.

Laut dem SMB Report 2022 von Check Point Software , der auf einer Umfrage unter mehr als 1.000 kleinen und mittelständischen Unternehmen in den USA, Deutschland, Großbritannien und Singapur beruht, gehören zu den größten Auswirkungen von Cyberangriffen auf KMU Umsatzeinbußen (28 Prozent) und der Verlust von Kundenvertrauen (16 Prozent).

Tatsächlich ist der Schaden jedoch nicht immer ausschließlich auf Unternehmen beschränkt. Die Methoden, die bei Cyberangriffen zum Einsatz kommen, entwickeln sich weiter und führen zu so genannten Ransomware-Angriffen mit doppelter und dreifacher Erpressung. Dabei wird das angegriffene Unternehmen nicht nur um seine Daten gebracht und Lösegeld eingefordert – auch die von der Sicherheitsverletzung betroffenen Nutzer werden von den Tätern kontaktiert und um weiteres Geld erpresst. Bei Nichtzahlung droht ebenfalls der Daten-Leak.

Marco Eggerling, Chief Information Security Officer EMEA

„Hybrides Arbeiten hat die Sicherheit für KMU verkompliziert und den Bedarf an einer einfachen, konsolidierten Sicherheitsplattform gefördert. Immer mehr Unternehmen wollen in die Cybersicherheit investieren, um das Geschäftswachstum zu sichern und voranzutreiben“, teilt Marco Eggerling, Chief Information Security Officer EMEA bei Check Point Software Technologies , mit. „Angesichts des zunehmenden Mangels an qualifizierten Cybersicherheitsexperten benötigen sie jedoch eine Lösung, die einen umfassenden Schutz ohne komplizierte Installations- und Integrationsprozesse bietet, vorzugsweise eine, die bewährten Schutz vor Bedrohungen und die Flexibilität einer ‚All-in-One‘-Lösung bietet, die Sicherheit und Internetkonnektivität kombiniert.“

Aus diesem Grund möchte Check Point Software sicherstellen, dass KMUs sich der aktuellen Gefahren im Netzwerk bewusst sind und ihnen helfen, digitale Widerstandsfähigkeit zu erreichen, die es ihnen ermöglicht, weiterhin sicher zu wachsen. Dabei sollen ihnen folgende Tipps helfen: