OT Security
TXOne Networks erweitert OT-Sicherheitsportfolio um Sennin-Plattform für Risikobewertung und Governance
Neue OT-Security-Plattform schließt die Lücke zwischen Risikoanalyse und Schutz
Die größte Schwachstelle in der OT-Security ist nicht die Erkennung von Risiken – sondern deren Umsetzung in konkrete Schutzmaßnahmen. Genau hier setzt TXOne Networks mit seiner neuen Sennin-Produktfamilie an und verspricht einen echten Paradigmenwechsel. Mit KI-gestützter Analyse und integrierter Governance will der Anbieter die Brücke zwischen Sichtbarkeit und operativer Sicherheit endlich schließen.
TXOne Networks erweitert sein Portfolio im Bereich Cyber-Physical Systems (CPS) und bringt mit der neuen Sennin-Produktfamilie eine Lösung auf den Markt, die speziell auf die Herausforderungen moderner OT-Umgebungen zugeschnitten ist. Ziel: Unternehmen sollen Sicherheitsrisiken nicht nur erkennen, sondern schneller und nachhaltiger beheben können.
Warum OT-Security bislang scheitert
Trotz hoher Investitionen in Asset-Transparenz und Schwachstellenerkennung bleibt ein zentrales Problem bestehen: Die operative Umsetzung. In vielen Industrieunternehmen stapeln sich Risikoanalysen, während konkrete Maßnahmen verzögert werden – häufig aufgrund komplexer Abstimmungsprozesse zwischen IT und OT, fehlender Ressourcen oder mangelnder Expertise. Hier setzt Sennin an: Die Plattform transformiert Sicherheitsbewertungen in umsetzbare, betrieblich abgestimmte Schutzmaßnahmen.
Sennin erweitert das „Discover. Assess. Protect“-Framework
Mit Sennin baut TXOne sein bestehendes Sicherheitsmodell gezielt aus. Während das Framework bereits die Phasen Entdecken, Bewerten und Schützen abdeckt, bringt Sennin vor allem in der „Assess“-Phase mehr Tiefe – und ergänzt eine entscheidende Governance-Ebene.
Das Ergebnis: Ein durchgängiger OT-Sicherheitslebenszyklus innerhalb einer integrierten Plattform.
SenninRecon: Schwachstellenanalyse mit Produktionskontext
SenninRecon fungiert als passiver Netzwerksensor, der industrielle Assets erkennt und Schwachstellen analysiert – ohne laufende Prozesse zu beeinträchtigen.
Die wichtigsten Funktionen im Überblick:
- Unterstützung von über 180 industriellen Protokollen
- Kontextbasierte Risikobewertung statt statischer Listen
- Priorisierung anhand der VSAR-Methodik (inkl. Ausnutzbarkeit und Betriebsrelevanz)
Der Vorteil: Sicherheits- und Betriebsteams erhalten eine gemeinsame Entscheidungsgrundlage, welche Risiken tatsächlich kritisch sind.
SenninOne: Governance, Automatisierung und KI-gestützte Priorisierung
Mit SenninOne bringt TXOne eine zentrale Plattform für Governance und Workflow-Automatisierung ins Spiel. Kernfeatures:
- Zentrale Richtlinienverwaltung über alle Standorte hinweg
- Automatisierte Freigabe- und Genehmigungsprozesse
- Integration mit bestehenden TXOne-Lösungen wie Edge, Stellar und Element
- KI-basierte Priorisierung von Risiken in komplexen OT-Umgebungen
Besonders relevant: Die Plattform etabliert ein klares IT/OT-Kooperationsmodell. Während zentrale Sicherheitsteams Richtlinien definieren, behalten lokale Betriebsverantwortliche die Kontrolle über deren Umsetzung.
KI als Beschleuniger für OT-Security
Ein zentraler Bestandteil der Sennin-Produktfamilie ist der Einsatz von KI-gestützten Analysen. Diese helfen nicht nur bei der Priorisierung von Risiken, sondern reduzieren auch den Koordinationsaufwand erheblich – ein entscheidender Faktor in ressourcenknappen OT-Umgebungen.
„Risiken zu identifizieren ist nicht das Problem – sie zu beheben, ohne den Betrieb zu stören, schon“, erklärt Terence Liu, CEO von TXOne Networks . „Mit Sennin ermöglichen wir es Unternehmen, Risiken in tragfähige Schutzmaßnahmen zu überführen, die von den Betriebsteams akzeptiert und langfristig umgesetzt werden können.“
Verfügbarkeit und Ausblick
Die Sennin-Produktfamilie ist ab sofort weltweit über TXOne Networks und sein Partnernetzwerk verfügbar. Bestehende Kunden werden im Rahmen von Upgrade-Pfaden auf die neue Plattform migriert.