Cybersicherheit

So können Sie die Cybersicherheit Ihres Unternehmens in einer digitalisierten Welt analog verbessern

So können Sie die Cybersicherheit Ihres Unternehmens in einer digitalisierten Welt analog verbessern

Faktor Mensch nicht außer Acht lassen

Cybersicherheit ist ein Thema, das heute wichtiger ist, denn je. Rund 335.000 Fälle von Cyberkriminalität im engeren Sinne wurden vom Bundeskriminalamt im Jahr 2025 in Deutschland registriert. Die Dunkelziffer ist groß. Der wirtschaftliche Gesamtschaden durch Erpressung mithilfe von Ransomware oder ähnlichen Angriffen, allgemeine Cyberkriminalität und Spionage wird für das Jahr 2025 auf rund 202,4 Milliarden Euro geschätzt.

Es gibt Quellen, die sogar von bis zu 289 Milliarden Euro sprechen. Diese Summen sind enorm und zeigen, welche Sprengkraft Cyberkriminalität auch in Deutschland mittlerweile erreicht hat. Umso wichtiger ist es, sich effektiv gegen diese Form der Kriminalität zu schützen. Das Bundeslagebild zur Cyberkriminalität der Bundesregierung zeigt, dass allein die Zahl der Angriffe mit Ransomware von 2023 bis 2025 um fast 30 Prozent gestiegen ist. Bleibt die Frage, wie man sich wirklich effektiv gegen diese Art von Kriminalität schützen kann.

Der Faktor Mensch darf dabei nicht außer Acht gelassen werden

Die Einrichtung digitaler Mauern und Schutztürme ist etwas, das bei vielen Firmen heute schon vollkommen normal ist. Kaum ein Unternehmen gibt sich die Blöße, auf einen Dienstleister oder eine eigene Abteilung zur Optimierung der fortlaufenden digitalen Sicherheitsprotokolle zu verzichten. In manchen Branchen und Bereichen gibt es sogar gesetzliche Vorschriften zur IT-Sicherheit.

Das IT-Sicherheitsgesetz regelt beispielsweise die erforderlichen Standards für Unternehmen, die mit kritischer Infrastruktur befasst sind. Zentrale Managementsystem-Zertifikate (ISMS) sind ein gutes Mittel, um die Umsetzung dieser gesetzlichen Richtlinien nachzuweisen.

Doch neben digitalen Sicherheitsaspekten, spielt auch das eigene Personal eine wichtige Rolle. Denn viele Angriffe sind erfolgreich, weil eigene Mitarbeiter Mails mit infizierten Anhängen geöffnet oder einen nicht geprüften USB-Stick an einem firmeneigenen Notebook oder Computer verwendet haben. Auch ein Eindringen über das WLAN eines Mitarbeiters, wenn dessen Firmencomputer im Homeoffice im WLAN eingeloggt ist, ist eine Möglichkeit zur Infiltration.

Um diese Gefahren so weit wie möglich zu reduzieren, sind umfassende Schulungen und regelmäßige Weiterbildungen zum Thema IT-Sicherheit am Arbeitsplatz erforderlich. Mitarbeiter müssen für die Gefahren der digitalen Welt sensibilisiert werden, damit sie selbst am Ende nicht zum Teil der Problematik werden.

Physische Sicherheit in einer digitalen Welt

Hinzu kommt, dass gerade kritische IT-Systeme auch vor Ort physisch angegriffen werden können. Wer den Weg durch die Firewall umgehen möchte, kann versuchen, direkt in den Serverraum zu spazieren und seinen Angriff an der Quelle zu starten.

Damit genau das nicht passieren kann, ist ein gut ausgebildeter Wachschutz vor Ort erforderlich. Eine seriöse Security Firma in Berlin beispielsweise ist bestens in der Lage, entsprechenden Schutz für sensible Bereiche sicherzustellen. Unternehmen wie ESG sind in Berlin ansässig, agieren aber dank zahlreicher professionell ausgebildeter Mitarbeiter deutschlandweit.

Welche Möglichkeiten der Sicherung Ihres Unternehmens gibt es?

Ein guter Wachdienst schützt Ihr Unternehmen auf verschiedene Arten vor Cyberkriminalität. Ein Punkt ist die physische Sicherheit für Serverräume und andere neuralgische Punkte der IT-Infrastruktur eines Unternehmens. Diese wird durch drei verschiedene Schritte gewährleistet.

Biometrische Systeme

Durch die Installation und Wartung moderner Schlösser mit Fingerabdruckscan oder Gesichtserkennung werden wichtige Räumlichkeiten vor dem Zugriff durch Unbefugte geschützt.

Videoüberwachung

Alle Eingänge werden rund um die Uhr von Kameras überwacht. Diese sind mit Bewegungsmeldern versehen, sodass sie bei Bewegungen im Sichtfeld schwenken und einen Rundumblick für das Wachpersonal vor den Bildschirmen bieten können.

Zutrittskontrollen

Durch eine persönliche Überprüfung aller eintreffenden Personen durch den Wachdienst wird sichergestellt, dass nur befugte Personen in Rechenzentren oder Serverräume kommen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Wachsamkeit des Wachpersonals. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, wie der Wachschutz persönlich für die Sicherheit kritischer Bereiche im Unternehmen sorgen kann.

Besuchermanagement

Beim Besuchermanagement des Wachdienstes werden eintreffende Gäste und Besucher registriert. Dafür wird der Lichtbildausweis der Person eingesehen und es wird im System vermerkt, wer zu welcher Zeit das Gebäude oder einen bestimmten Bereich des Unternehmens betreten hat. Besucher werden außerdem bei Bedarf kontrolliert und vom Wachdienst zu dem Ort, zu dem sie eingeladen oder zugelassen wurden, begleitet. So wird sichergestellt, dass niemand ohne Befugnis in kritische Bereiche des Unternehmens vordringen kann.

Kontrollgänge

Durch zusätzliche Kontrollgänge wird die Sicherheit erhöht. Das Wachpersonal achtet auf fremde Personen in unmittelbarer Umgebung des Unternehmens. Auch offene Büro- oder Eingangstüren werden kontrolliert und geschlossen und herrenlose USB-Sticks gesichert und an einem nicht mit dem Netzwerk verbundenen Gerät kontrolliert. Die dritte wichtige Säule der Leistungen eines klassischen Wachschutzes zum Schutz vor Cyberangriffen ist der Schutz vor Sabotage. Dieser gliedert sich unter anderem in die folgenden drei Bereiche auf:

Kabel- und Geräteschutz

Das Wachpersonal kontrolliert Leitungen und Anlagen in festgelegten Zeitabständen und sorgt so dafür, dass eine Manipulation erschwert wird oder, sollte es doch dazu kommen, sehr schnell auffällt.

Umgebungskontrolle

Das Sicherheitsunternehmen installiert an entsprechenden Stellen Sensoren zur Prüfung der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit im Serverraum oder einer eventuellen Rauchentwicklung. So sollen Systemausfälle durch eine Veränderung des Raumklimas in einem Serverraum möglichst komplett vermieden werden.

Interventionsdienste

Kommt es doch einmal zu einem Alarm, weil ein Sensor ausgelöst hat oder eine Kamera feststellt, dass unbefugte Personen sich Zutritt zum Gelände verschafft haben, rücken weitere Sicherheitskräfte vor Ort an, um die anwesenden Kollegen zu unterstützen und um zu prüfen, ob ein technischer Notfall oder sogar ein Einbruch vorliegt.

Digitale und analoge Sicherheit Hand in Hand – nur so lässt sich Cyberkriminalität effektiv bekämpfen

Die besten digitalen Sicherheitssysteme können einen Angriff, der von einem Menschen an einem Rechner im Netzwerk ausgeübt wird, nur schwer verhindern. Neben der Gefahr, die von dem Eindringen Unbefugter ausgeht, können auch die eigenen Mitarbeiter eine echte Gefahrenquelle sein. Deshalb ist es wichtig die eigene Sicherheitsstrategie immer auf mindestens drei Säulen zu stellen. Diese sind:

  • Digitale Sicherheit durch Firewall, Verschlüsselungen, separat gesicherte Backups usw.
  • Physische Sicherheit durch die Beauftragung eines guten und auf die Sicherung digitaler Anlagen spezialisierten Wachdienstes, der dafür sorgt, dass niemand sich Zutritt verschaffen und einen Angriff „von innen“ inszenieren kann.
  • Die eigenen Mitarbeiter als Gefahrenquelle ausschließen. Um das zu erreichen, müssen die Mitarbeiter eines Unternehmens hinreichend geschult werden, um potenzielle Cyberangriffe, Spam‑E-Mails mit möglicher Ransomware und Ähnliches zu erkennen und solche Angriffe direkt zu vereiteln.

Wenn Sie Ihr Sicherheitskonzept auf diese drei Säulen aufbauen und dabei stets sicherstellen, dass alle beteiligten Dienstleister und Ihre eigenen Mitarbeiter fortlaufend geschult und weitergebildet werden, stehen die Chancen gut, einen erfolgreichen Cyberangriff auf das eigene Unternehmen zu verhindern.