Threat Intelligence

SANS Institute veröffentlicht Cyber Threat Intelligence Survey 2022

, Swansea, Wales, SANS Institute | Autor: Herbert Wieler

CTI entwickelt sich, jedoch Nachholbedarf bei der Automatisierung

Das SANS Institute, der weltweit führende Anbieter von Cyber Security-Trainings und -Zertifizierungen, veröffentlicht die Ergebnisse seiner Cyber Threat Intelligence Survey für 2022 . Befragt wurden weltweit Sicherheitsexperten aus 200 Organisationen. Unter dem Eindruck von Supply Chain-Angriffen wie dem Vorfall bei SolarWinds und massiven Sicherheitslücken wie Log4j führten die Befragten an, dass sie schnell riesige Mengen gemeinsamer Informationen in einen Kontext bringen und Cyberbedrohungen minimieren wollen. Ihr Ziel ist eine Übersicht und ein Bewusstsein über die Bedrohungslage zu erhalten. Cyber Threat Intelligence (CTI) hat sich in den letzten Jahren einen Platz unter den wichtigsten IT-Sicherheitsmaßnahmen erkämpft.

Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage sind:

Vena Rebekah Brown

Die Autoren und SANS Trainer Rebekah Brown und Pasquale Stirparo fassen die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage wie folgt zusammen: „CTI erfordert sowohl Zusammenarbeit als auch Kommunikation. Die Verlagerung vieler Arbeitsplätze ins Homeoffice, die zunehmenden Cyberbedrohungen und die hohe Arbeitsbelastung in den letzten zwei Jahren haben einige Schlüsselkomponenten der Zusammenarbeit beeinträchtigt. Unternehmen können diese Faktoren sowohl durch Prozesse als auch durch Tools angehen. Sie sollten prüfen, ob sie Kommunikationskanäle mit wichtigen Interessengruppen verloren haben, und Wege finden, diese Kanäle wieder aufzubauen. In manchen Fällen benötigen Organisationen zusätzliche Werkzeuge, um die Zusammenarbeit zu erleichtern. Viele CTI-Tools, wie TIPs, verfügen über integrierte Funktionen für die Zusammenarbeit, die die Teams daraufhin prüfen können, ob sie zu den bestehenden Prozessen und Arbeitsabläufen passen.“

Cyrille Badeau, Vice President of International Sales bei ThreatQuotient

„Eine interessante Erkenntnis aus der Umfrage ist, dass immer noch ein hoher Prozentsatz der Unternehmen nicht in der Lage ist, die Wirksamkeit von KTI-Programmen, -Tools und -Quellen zu messen. Die exakte Bestimmung des Wertes eines Intelligence-Programms ermöglicht es den Teams, den Bedarf an mehr Ressourcen, neuen Mitarbeitern und neuen Tools zu rechtfertigen und die Organisationen und die Branche auf einen höheren Reifegrad zu bringen. Dies ist ein Aufruf zum Handeln, sowohl für Praktiker als auch für Anbieter, bessere und einfachere Wege zu finden, den Erfolg von CTI zu messen“, fügt Cyrille Badeau, Vice President of International Sales bei ThreatQuotient hinzu.

Gesponsert wurde die Umfrage von Anomali, Cisco, Dragos, EclecticIQ, Infoblox, Team Cymru und ThreatQuotient.