OT Security

SANS Institute prognostiziert OT-Cyberbedrohungen für 2026

, SANS Institute

Von Michael Hoffman, Instructor und Principal OT Security Engineer beim SANS Institute

KI optimiert auf der einen Seite die industrielle Automatisierung, auf der anderen Seite erweitert sie jedoch auch die Angriffsflächen von IT-zu-OT. Dadurch zwingt sie Vorstände dazu, die Cybersicherheit von OT als ein Geschäftsrisiko der höchsten Stufe zu behandeln.  

Michael Hoffman, Instructor und Principal OT Security Engineer beim SANS Institute

Cloud-basierte KI-Lösungen werden in der industriellen Automatisierung zunehmend eingesetzt werden, um die Produktivität und Effizienz zu steigern. Sie sollen jedoch auch die allgemeine Rentabilität des Unternehmens verbessern. Diese Veränderung wird neue Angriffsvektoren für Cloud/IT-zu-OT und datenbezogene Schwachstellen mit sich bringen. Die Entwicklung neuer OT-Architekturen, Anwendungsfälle für die Netzwerk- und Host-Erkennung sowie IR-Playbooks wird erforderlich, um das erhöhte Risiko zu mindern.

Die Zunahme von OT-Bedrohungen, bekannten Angriffen, Regularien und Versicherungsprämien wird zu Diskussionen auf Vorstandsebene führen. Die Erkenntnisse über die OT-Sicherheitslage und die damit verbundenen Risiken wird auf die gleiche Ebene wie die IT-Risiken gebracht. Dies passiert besonders bei den Unternehmen, die in ihrem Kerngeschäft auf Automatisierungssysteme angewiesen sind. Diese Verlagerung wird zu einer verstärkten Fokussierung auf die Geschäftsentwicklung führen, um den allgemeinen Reifegrad der OT-Cybersicherheitsprogramme zu verbessern.

Über diese und noch weitere Trends können Sie mit Herrn Hoffman auf dem ICS Europe Summit am 19. November in der Motorworld in München diskutieren.