Supply Chain

Neuer JFrog-Bericht warnt vor Sicherheitslücken in der Software-Lieferkette im KI-Zeitalter

, JFrog | Autor: Herbert Wieler

Software Supply Chain State of the Union 2025

Der Bericht "Software Supply Chain State of the Union 2025" beleuchtet, wie Sicherheitslücken, falsch eingestufte CVEs, mangelnde Governance bei ML-Modellen und weitere Schwachstellen das Vertrauen in neue Softwareentwicklung gefährden.

JFrog Ltd, das Unternehmen für Liquid Software und Entwickler der JFrog Software Supply Chain Platform, veröffentlicht heute seinen neuen Bericht "Software Supply Chain State of the Union 2025 ". Dieser analysiert aktuelle Bedrohungen der Softwaresicherheit, neu aufkommende Risiken im DevOps-Bereich und kritische Schwachstellen in einer zunehmend KI-dominierten Welt.

"Viele Unternehmen setzen verstärkt auf öffentliche ML-Modelle, um Innovationen zu fördern – ein klares Zeichen für die wachsende Bedeutung von KI. Doch mehr als ein Drittel verlässt sich weiterhin auf manuelle Prozesse, um den Zugriff auf sichere, genehmigte Modelle zu verwalten – ein potenzielles Sicherheitsrisiko", erklärt Yoav Landman, CTO und Mitbegründer von JFrog . "Diese Entwicklung wird sich weiter beschleunigen. Unternehmen sollten ihre Toolchains und Governance-Prozesse mit KI-gestützter Automatisierung modernisieren, um sowohl Sicherheit als auch Agilität zu gewährleisten und das Innovationspotenzial voll auszuschöpfen."

Die Sicherung der gesamten Software-Lieferkette ist essenziell für verlässliche Software-Releases. Der Bericht basiert auf Erkenntnissen von über 1.400 Entwicklungs- und Sicherheitsexperten aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Indien und Israel sowie auf Daten von mehr als 7.000 JFrog-Kunden und Analysen des JFrog Security Research Teams zu bekannten Schwachstellen (CVEs). Die Ergebnisse verdeutlichen, warum diese Herausforderung im KI-Zeitalter noch kritischer wird.

Wichtige Erkenntnisse des Berichts:

"Wir sehen ein Muster von CVE-Bewertungsstellen, die Risiken überbewerten und unnötige Panik erzeugen", erklärt Shachar Menashe, Vice President Security Research bei JFrog. "Das zwingt Entwickler dazu, irrelevante Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, was nicht nur ihre Produktivität mindert, sondern auch zu Burnout und kritischen Fehlern führen kann."

Der Bericht thematisiert zudem die mangelnde Transparenz der Code-Herkunft in der Software-Lieferkette. Viele Entwickler laden Open-Source-Pakete direkt aus öffentlichen Registries herunter, ohne Schwachstellen oder Risiken zu berücksichtigen. Weitere Themen umfassen die Herausforderungen durch die "Sicherheits-Tool-Ausuferung" und vieles mehr.