Mobile Device Management und EU-DSGVO

Mobile Device Management bleibt eine rechtliche Herausforderung

, München, Virtual Solution, dpa

MDM und EU-DSGVO

Sicherheitsspezialist Virtual Solution macht auf rechtliche Anforderungen beim Einsatz einer Mobile-Device-Management-Lösung aufmerksam. Vor allem in Hinblick auf die Datenschutz-Grundverordnung der EU, die im nächsten Jahr in Kraft tritt, können die juristischen Folgen für Unternehmen drastisch ausfallen.

Durch Mobile-Device-Management (MDM)-Software können Unternehmen die Aktivierung, Verwaltung und Absicherung ihrer mobilen Systeme – auch wenn es sich um private Geräte handelt – konsistent und zuverlässig durchführen. Besonders vor dem Hintergrund der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU, die am 25. Mai 2018 in Kraft tritt, müssen Unternehmen rechtliche Anforderungen beachten, die sie in der Praxis gern übersehen:

Anforderungen

Unternehmen müssen aufgrund der teilweise recht engen rechtlichen Rahmenbedingungen sehr sorgfältig auswählen, welche Daten sie mit einem MDM erfassen. So dürfen beispielsweise Gerätekennungen, Telefonnummern, Informationen über Betriebssystem und installierte Apps, aber auch geschäftliche E-Mails erfasst werden, nicht jedoch private Kontakte oder E-Mails, aber auch nicht die Nutzungshäufigkeit von bestimmten Apps oder die Browser-Historie. Die "Persönlichen Identitäts-Informationen" (Personally Identifiable Information – PII) sind nach DSGVO weit gefasst und beziehen sich beispielsweise auch auf E-Mail-, IP- oder MAC-Adresse.

„Mobile Device Management wird von vielen Unternehmen heute als primär technische Aufgabe missverstanden“, erklärt Günter Junk, CEO der Virtual Solution AG in München. „Tatsächlich müssen dabei auch zahlreiche juristische Anforderungen beachtet werden. Wichtig ist aber auch, dass Unternehmen gegenüber den Beschäftigten transparent agieren und die jeweiligen Verfahren und Regelungen klar kommunizieren und sich genau überlegen, welche technische Maßnahmen tatsächlich nötig sind.“

Technisch lassen sich die hohen Anforderungen am besten erfüllten, wenn Unternehmen auf allen mobilen Geräten eine strikte Trennung geschäftlicher und privater Daten vornehmen. Ein MDM-System ist dann eventuell gar nicht mehr nötig, jedenfalls nicht aus Sicherheitsgründen. Die Container-Lösung von SecurePIM bietet dafür eine flexible, dynamische und sichere Lösung, die sich leicht in bestehende Infrastrukturen integrieren lässt.

Über Virtual Solution

Virtual Solution ist ein international agierender Sicherheitsspezialist mit Sitz in München und Berlin. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt die Applikation SecurePIM und das Framework SERA für iOS- und Android-Geräte.

Beide Lösungen sorgen für eine sichere und benutzerfreundliche mobile Kommunikation in Behörden und Unternehmen bis zu einer Geheimhaltungsstufe "VERSCHLUSSSACHE – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH", kurz "VS – NfD".

Virtual Solution wurde 1996 gegründet und beschäftigt rund 80 Mitarbeiter. Alle Produkte des Unternehmens tragen das Gütesiegel "IT-Security made in Germany" des TeleTrust-IT-Bundesverbandes IT-Sicherheit e.V.

Weitere Informationen unter securepim