Sicherheitsbedrohungen

KRITIS-Betreiber bleiben im Fokus von Attacken: Myra Security warnt vor Fancy Lazarus

, München, Myra Security | Autor: Paul Kaffsack

Brandgefährliche Cyberattacken

Die Hackergruppe erpresst seit Wochen Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation, Healthcare und Finance. Die Angriffe auf solche kritischen Infrastrukturen sind brandgefährlich.

Paul Kaffsack, GF der Myra Security

In den letzten Wochen hat Myra Security wiederholt große Angriffe im Namen der Hackergruppe Fancy Lazarus abgewehrt. Immer wieder wurden wir notfallmäßig von Unternehmen kontaktiert, die erpresst wurden. Der Ablauf: die Hacker drohen mit einem DDoS-Angriff und fordern Lösegeld in Bitcoin. Als Warnung wird das Unternehmen mit einem Angriff lahmgelegt. Bei Nichtzahlung erhöht sich die Forderung und liegt schnell im sechs- bis siebenstelligen Bereich. Gleichzeitig folgen immer größere Attacken. Angriffsopfern, die keinen Präventivschutz haben, können wir zwar mit einem Notfallsetup helfen. Doch oft ist der Schaden dann bereits beträchtlich. Myra Kunden sind gegen diese Angriffe geschützt.

Als IT-Sicherheitsspezialisten beobachten wir die Häufung dieses Musters seit einiger Zeit. Was bei den aktuellen Angriffen besorgniserregend ist: wir sehen, dass die Angriffsziele vor allem aus den Bereichen Telekommunikation, Gesundheitswesen und Finanzen kommen. Also kritische Infrastrukturen, die für unsere Gesellschaft lebenswichtig sind.

**Paul Kaffsack, GF der Myra Security äußert sich dazu: „Die aktuellen Angriffswellen sind skrupellos und hochaggressiv, denn sie zielen auf die Lebensadern unserer Gesellschaft. Das ist brandgefährlich.“ Sein Appell an Betreiber wichtiger Infrastrukturen ist, ihre Unternehmen präventiv und umfassend abzusichern.

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