ISC2-Zertifikat

ISC2 stellt Zertifikat zum Aufbau von Incident-Response-Fähigkeiten vor

, ISC2 | Autor: Herbert Wieler

Das neue ISC2-Zertifikat „Threat Handling Foundations Certificate” stärkt die Fachkenntnisse von Cybersicherheitsexperten in den Kernbereichen Incident-Management, Reaktion und Wiederherstellung sowie digitale Forensik.

ISC2, die weltweit führende gemeinnützige Mitgliederorganisation für Cybersicherheitsexperten, stellt heute das Zertifikat „Threat Handling Foundations Certificate” vor. Diese Zertifizierung hilft Cybersicherheitsexperten, ihre Fähigkeiten im Bereich digitale Forensik und Incident Response (DFIR) auszubauen.

Laut einer Studie von ISC2 glauben fast 60 Prozent der Cybersicherheitsexperten, dass Qualifikationslücken einen erheblichen Einfluss auf ihre Fähigkeit haben, ihre Unternehmen zu schützen. 25 Prozent geben an, dass ihren Unternehmen ausreichende DFIR-Erfahrung fehlt. Da Reaktion und Wiederherstellung wichtige Säulen des NIST Cybersecurity Framework 2.0, des NCSC Cyber Assessment Framework (CAF) und der NIS2-Richtlinie sind, kann der Ausbau der Kompetenzen in diesen Bereichen die Teams darauf vorbereiten, Cybersicherheitsvorfälle besser zu bewältigen und daraus zu lernen.

„Da Angreifer zunehmend neue Technologien ausnutzen, ist es für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, in die kontinuierliche Weiterentwicklung der Fähigkeiten ihrer Cybersicherheitsteams zu investieren“, sagt Casey Marks, Chief Operating Officer von ISC2. „Der Aufbau von Fachwissen in Bereichen wie der Reaktion auf Vorfälle stärkt nicht nur die Fähigkeiten von Cybersicherheitsexperten, die sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungen zu mindern, sondern versetzt sie auch in die Lage, auf gefragten Fähigkeiten aufzubauen, um ihre Karriere weiterzuentwickeln. Das „Threat Handling Certificate“ wurde zur Unterstützung von Experten entwickelt, die ihre Fähigkeiten stärken oder kritische Qualifikationslücken in ihren Teams durch praktische Anwendung schließen möchten.“

Das „Threat Handling Foundations Certificate“ vermittelt Personen, welche die Kurse und Prüfungen erfolgreich absolvieren, fundierte Kenntnisse über berufsrelevante Fähigkeiten. Es schließt die Lücke zwischen Theorie und praktischer Anwendung und ermöglicht es Einzelpersonen und Teams, effektiver auf sich verändernde Bedrohungen zu reagieren und gleichzeitig die Grundlage für die Entwicklung fortgeschrittener DFIR-Fähigkeiten zu schaffen.

Um das Zertifikat „Threat Handling Foundations Certificate“ zu erwerben, absolvieren die Lernenden vier On-Demand-Kurse mit einer Gesamtdauer von 13 Stunden. Die Kurse sind auch einzeln verfügbar. ISC2-Mitglieder erhalten einen Rabatt von 20 Prozent. ISC2-Mitglieder können nach erfolgreichem Abschluss des Zertifikats 13 Credits für die berufliche Weiterbildung (CPE) erwerben.

Die Prüfung für das Zertifikat kann nach diesen vier Kursen absolviert werden:

Über ISC2

ISC2 ist die weltweit führende Nonprofit-Organisation für Cybersecurity-Experten. Mit über 265.000 zertifizierten Mitgliedern und Partnern setzen wir uns in einer immer stärker vernetzten Gesellschaft für eine sichere Cyberwelt ein. Unsere renommierten Zertifizierungen – darunter die branchenführende CISSP®-Zertifizierung – dienen Fachkräften als Nachweis ihrer Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen in jeder Phase ihrer Karriere. ISC2 setzt Cybersecurity auf die politische und gesellschaftliche Agenda. Wir fördern die Relevanz, Vielfalt und Dynamik der Cybersecurity-Branche durch engagierte Fürsprache, fundiertes Fachwissen und die Schulung und Zertifizierung von Fachkräften. Mit unserer gemeinnützigen Stiftung, dem Center for Cyber Safety and Education, vereinfachen wir den Zugang zu diesem Berufszweig für angehende Nachwuchskräfte.

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