KI-Cyberangriffe

Google Threat Intelligence Group zeigt im AI Threat Tracker wie Bedrohungsakteure KI nutzen

, GTIG | Autor: Herbert Wieler

Neue Erkenntnisse über KI-gestützte Cyberangriffe

Die Google Threat Intelligence Group (GTIG) gibt im AI Threat Tracker einen Überblick darüber, wie Cyberkriminelle künstliche Intelligenz (KI) einsetzen. Mit neuen Erkenntnissen knüpft der Bericht an die Analyse „Adversarial Misuse of Generative AI “ vom Januar 2025 an und zeigt, dass sich die KI-gestützten Fähigkeiten von Bedrohungsakteuren deutlich weiterentwickelt haben.

Beim Betrachten der allgemeinen Bedrohungslage wurde eine große Veränderung sichtbar, die sich in den letzten Monaten vollzogen hat: Angreifer nutzen künstliche Intelligenz nicht mehr nur zur Steigerung ihrer Produktivität, sondern experimentieren mit neuen Funktionen und Szenarien. Sie setzen in aktiven Kampagnen neuartige, KI-gestützte Malware ein, die das Angriffsverhalten während der Ausführung dynamisch verändert.

Das Wichtigste auf einen Blick:

Billy Leonard, Technischer Leiter der Google Threat Intelligence Group, erläutert: „Angreifer nutzen durchaus gängige KI-Plattformen – doch deren Schutzmechanismen sorgen dafür, dass viele auf Modelle aus dem kriminellen Untergrund zurückzugreifen. Solche Tools unterliegen keinen Beschränkungen und können weniger fortgeschrittenen Akteuren einen erheblichen Vorteil verschaffen. Derzeit sind mehrere vom ihnen verfügbar, und wir gehen davon aus, dass sie die Einstiegshürden für viele Kriminelle senken werden.“

Google nutzt seine Threat Intelligence, um die Aktivitäten von Angreifern zu vereiteln und zu unterbinden – einschließlich der Cyberaktivitäten durch staatlich unterstützte Akteure. Darüber hinaus fließen die neu gewonnenen Erkenntnisse über die Ausnutzung von Google-Produkten, -Diensten, Nutzern und Plattformen in die Sicherheitsmaßnahmen und -richtlinien von Google ein, um weiteren Missbrauch zu verhindern und die Sicherheit der Nutzer in großem Maßstab zu gewährleisten.

Weitere Informationen finden Sie im vollständigen AI Threat Tracker .