Cyber Versicherungen

Google Cloud weitet sein Risk Protection Program (RPP) auf EMEA Märkte aus

, Google | Autor: Herbert Wieler

Neue Partnerschaften und smartere Risikoanalyse

Angesichts steigender Cyberrisiken und teurer werdender Versicherungen baut Google Cloud sein Risk Protection Program (RPP weiter aus – jetzt auch in der DACH-Region und über 30 weiteren Märkten in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Gleichzeitig begrüßt Google zwei neue starke Partner im Bereich Cyber-Versicherung: Chubb mit Sitz in Zürich sowie Beazley.

Gerade jetzt kommt diese Erweiterung zur rechten Zeit: Branchen wie der Einzelhandel, das Gesundheitswesen und der Transportsektor spüren eine neue Welle von Ransomware-Angriffen. Das hat Folgen – Makler berichten von deutlich steigenden Versicherungsprämien und einer strengeren Risikoprüfung. Genau hier setzt das Programm von Google Cloud an: Es hilft Unternehmen dabei, ihre Sicherheitsmaßnahmen transparent und effizient darzustellen – ein Vorteil in Gesprächen mit Versicherern.

Das Programm richtet sich an Google-Cloud-Kunden mit einem Jahresumsatz von über 500 Millionen US-Dollar und verbindet modernste Cloud-Sicherheitsdaten mit der Expertise führender Versicherer. Ziel: maßgeschneiderte Cyber-Versicherungslösungen, die auch neue Risiken wie generative KI und mögliche Quanten-Angriffe abdecken.

Was bringt das erweiterte Risk Protection Program konkret?

Monica Shokrai, Head of Business Risk and Insurance bei Google Cloud, erklärt die Motivation hinter dem erweiterten Angebot: „Viele Unternehmen empfinden den Versicherungsprozess heute als unzureichend – oft spiegeln die gestellten Fragen nicht den tatsächlichen Sicherheitsstatus wider. Gleichzeitig ist es für Versicherer schwer, Risiken präzise zu bewerten – was zu Unsicherheiten und höheren Prämien führen kann. Mit unserem erweiterten Risk Protection Program bringen wir Versicherer und Sicherheitsdaten zusammen. So entsteht ein neuer, datengetriebener Ansatz: transparenter, fairer und besser auf die tatsächliche Lage zugeschnitten. Wir glauben, dass gute Sicherheitsarbeit belohnt werden sollte – nicht nur mit weniger Risiko, sondern auch mit bezahlbarem Schutz.“