Mergers & Acquisitons

Forescout Studie belegt steigende Cyber-Risiken bei M&A-Transaktionen

, San Jose, Forescout | Autor: Herbert Wieler

Kritische Cybersicherheitsproblem bei Akquisitionen

Forescout Technologies, Inc. (NASDAQ: FSCT), der führende Spezialist für Gerätesichtbarkeit und -kontrolle, gibt heute die Ergebnisse seiner Untersuchung zur Cyber Security bei M&A-Transaktionen bekannt. Für diese Studie mit dem Titel The Role of Cybersecurity in M&A Diligence wurden mehr als 2.700 IT- und kaufmännische Entscheider in den USA, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Australien, Singapur und Indien befragt. Dabei ging es darum, die wachsende Besorgnis über Cyberrisiken zu untersuchen und zu klären, wie wichtig Cyber Assessments bei Mergers & Acquisitons (M&A) und den anschließenden Integrationsprozessen sind.

Laut einer globalen Umfrage haben 65 Prozent der Befragten eine M&A-Transanktion aufgrund von Cybersicherheitsproblemen bereut – 53 Prozent der befragten IT-Entscheider geben an, dass nach abgeschlossener Integration einer Akquisition unbekannte IoT- und OT-Geräte gefunden werden

In der Umfrage gaben 53 Prozent der Teilnehmer an, dass ihr Unternehmen im Zuge einer M&A-Transaktion auf ein kritisches Cybersicherheitsproblem oder -ereignis gestoßen sind, das den Deal möglichweise aufs Spiel setzt. Die Sicherheitsprobleme, die nach Abschluss einer Transaktion aufgedeckt werden, bergen oft kostspielige Risiken, die in die Verhandlungen einbezogen worden wären und/oder die Transaktion hätten zunichtemachen können. Nach Abschluss einer Übernahme bereuten 65 Prozent der Käufer die Transaktion aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Cyber Security.

Julie Cullivan, Chief Technology and People Officer, Forescout

„M&A-Aktivitäten können ein Meilenstein in der Geschichte eines Unternehmens sein. Doch die jüngsten Sicherheitsverletzungen werfen ein Schlaglicht auf die Cybersicherheitsrisiken, die damit einhergehen können. Sie machen eines deutlich: Man erwirbt nicht nur ein Unternehmen, sondern auch dessen Cybersicherheitsstatus und damit ein potenzielles Trojanisches Pferd“, erklärt Julie Cullivan, Chief Technology and People Officer, Forescout. „Bewertungen der Cybersicherheit müssen bei den Due-Diligence-Maßnahmen für M&A-Transaktionen eine größere Rolle spielen, damit man sich keine ‚Sicherheitspanne einkauft‘. Es ist zwar fast unmöglich, vor der Vertragsunterzeichnung jedes einzelne Asset zu bewerten. Wichtig ist jedoch, im Vorfeld einer Akquisition und dann während des gesamten Integrationsprozesses Cyber-Due-Diligence-Prüfungen durchzuführen.“

„Ein Unternehmen ohne angemessene Prüfung der Cyber Security zu erwerben ist so, als würde man sich beim Kauf eines Gebrauchtwagens blind auf die Behauptung des Verkäufers verlassen, der Wagen sei in einem guten Zustand“, sagt Joe Cardamone, Senior Information Security Analyst und NA Privacy Officer, Haworth. „Ein Unternehmen sollte nicht automatisch auf die Hygiene der IT-Ressourcen vertrauen. Es ist unerlässlich, vollständige Übersicht über alle Geräte im Netzwerk zu gewinnen und festzustellen, ob sie gepatcht, richtig konfiguriert und frei von Malware sind.“

Die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung:

Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie auch auf dem Blog von Julie Cullivan, Chief Technology and People Officer von Forescout.