Bedrohungsbericht

Forescout Bedrohungsbericht 2025H1 zeigt neue Angriffswege der Angreifer

, Forescout Technologies | Autor: Herbert Wieler

Mehr Zero-Day-Angriffe, staatlich unterstützter Hacktivismus und zunehmende Risiken für das Gesundheitswesen

Forescout Technologies, ein weltweit führender Anbieter von Cybersicherheitslösungen, hat seinen neuen Bedrohungsbericht für die erste Jahreshälfte 2025 veröffentlicht. Die Untersuchung stützt sich auf Daten zu über 23.000 Schwachstellen und 885 identifizierten Bedrohungsakteuren in 159 Ländern.

Ransomware trifft täglich 20 Ziele – Angreifer nutzen neue Wege, um sich seitlich durchs Netzwerk zu bewegen:

Diese „blinden Flecken“ sind besonders gefährlich, weil sie oft nicht durch klassische Sicherheitstools überwacht werden. „Wir sehen vermehrt, dass Angreifer über unterschätzte IoT-Geräte oder über Schadsoftware wie Infostealer ins Netzwerk gelangen und sich dann seitlich durch unterschiedliche Systeme bewegen“, sagt Sai Molige, Senior Manager Threat Hunting bei Forescout. „Unser jüngster Fund – die ValleyRAT-Kampagne des chinesischen Akteurs Silver Fox, die gezielt Gesundheitssysteme attackierte – zeigt, wie gezielt solche Schwachstellen ausgenutzt werden. Genau deshalb haben wir die Forescout 4D Platform™ entwickelt: um versteckte Einstiegspunkte zu finden, Risiken kontinuierlich zu bewerten und Angriffe zu stoppen, bevor kritische Systeme erreicht werden.“

Forescout-CEO Barry Mainz ergänzt: „Cyberangriffe sind nicht nur ein technisches Problem – sie können Leben gefährden. Krankenhäuser, medizinische Geräte und kritische Infrastrukturen geraten immer häufiger ins Visier, sei es durch Zero-Day-Exploits, unkonventionelle Angriffswege oder staatlich unterstützten Hacktivismus. Alte Sicherheitslösungen reichen nicht mehr aus – moderne Abwehr muss kontinuierlich, proaktiv und unabhängig vom Gerätetyp funktionieren. Genau das leisten wir – egal ob IT, OT, IoT oder IoMT.“

Zentrale Ergebnisse aus dem Bericht

1. Angriffe auf vergessene Schwachstellen und Geräte

2. Ransomware auf Rekordniveau

3. Gesundheitswesen besonders im Visier

4. Hacktivismus und staatliche Einflussnahme verschmelzen

Empfehlungen für bessere Cyber-Resilienz