Phishing-Simulation

Falsche interne E-Mails erzielen in Phishing-Simulationen die höchste Klickrate

, KnowBe4 | Autor: Herbert Wieler

Simulated Phishing Roundup Q2/2025

Die weltweit renommierte Cybersicherheitsplattform KnowBe4, die sich umfassend mit dem Human Risk Management befasst, veröffentlicht ihren Simulated Phishing Roundup Report für das zweite Quartal 2025. Der Bericht zeigt einen anhaltenden Trend zur Anfälligkeit von Mitarbeitern für Social Engineering-Techniken, die Vertrautheit und Vertrauen ausnutzen. Dies zeigt sich in den vorherrschenden Interaktionen mit internen Kommunikationskanälen und bekannten Marken, die 98 Prozent der wichtigsten E-Mail-Betreffzeilen ausmachen. Alle Daten für diesen Bericht stammen aus der KnowBe4 HRM+ Plattform und wurden zwischen dem 1. April und dem 30. Juni 2025 erhoben.

Der KnowBe4 Q2 Phishing Simulation Roundup Report 2025 unterstreicht die anhaltende Anfälligkeit von Mitarbeitern für bösartige E-Mails, die vertraut wirken – unabhängig davon, ob sie angeblich von der Personalabteilung, der IT-Abteilung oder von großen Marken stammen

Die wichtigsten Ergebnisse des Roundup Reports:

Die Trends bei Phishing-Simulationen blieben weitgehend konsistent mit dem ersten Quartal 2025 (1. Januar bis 31. März 2025).

„Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus der zusammengefassten Analyse der Phishing-Simulationen im zweiten Quartal ist die entscheidende Rolle, die Vertrauen in der Cybersicherheit spielt“, sagt Erich Kron, Cybersicherheitsexperte bei KnowBe4. „Ob es sich um Vertrauen in die interne Kommunikation, bekannte Marken oder sogar bekannte Personen handelt – Phishing-E-Mails, die scheinbar von seriösen Absendern stammen, wecken immer weniger Misstrauen beim Empfänger. Wir sehen dies immer wieder in realen Szenarien, in denen Angreifer ausgefeilte Social-Engineering-Taktiken einsetzen, um diesen grundlegenden menschlichen Instinkt auszunutzen und es den Mitarbeitern zu erschweren, legitime von bösartigen E-Mails zu unterscheiden.“

Kron fährt fort: „Die Ergebnisse des zweiten Quartals unterstreichen die Notwendigkeit für Unternehmen, ihre menschlichen Abwehrmechanismen durch einen mehrschichtigen Ansatz zu stärken, der sich auf das Management des Human Risks konzentriert. Dazu gehört die Befähigung der Mitarbeiter durch eine Kombination aus relevanten, zeitnahen und anpassungsfähigen Sicherheitsschulungen sowie durch intelligente Erkennungstechnologie, die Bedrohungen in Echtzeit identifizieren und abwehren kann.“