Identity

ElringKlinger modernisiert Identitäts- und Zugriffsmanagement mit Omada

, Omada Identity | Autor: Herbert Wieler

Omada Identity Lösungen ersetzen SAP Identity Management

Der Automobilzulieferer ElringKlinger stellt sein Identitäts- und Zugriffsmanagement neu auf. Mit Omada Identity soll eine zentrale, skalierbare und stärker automatisierte Governance-Plattform entstehen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Ablösung von SAP Identity Management, ein globales Rollenmodell und die Absicherung der SAP-S/4HANA-Landschaft.

ElringKlinger hat sich für Omada Identity entschieden, um seine weltweiten Prozesse für Identity and Access Management, kurz IAM, grundlegend zu modernisieren. Die Plattform soll künftig Identitäten, Rollen und Zugriffsrechte über unterschiedliche Systeme und Standorte hinweg zentral verwalten.

Der Automobilzulieferer entwickelt Komponenten und Systeme für Pkw und Nutzfahrzeuge mit klassischen, hybriden und elektrischen Antrieben. Zum Portfolio gehören unter anderem Batterie- und Brennstoffzellentechnologien, Elektromotoren, Leichtbaulösungen sowie Kunststoff- und Metallkomponenten.

Mit der zunehmenden Digitalisierung der Geschäftsprozesse steigen auch die Anforderungen an die Verwaltung von Benutzerkonten, Rollen und Berechtigungen. Insbesondere die komplexe SAP-Landschaft und die wachsende Zahl integrierter Anwendungen machten eine Neuausrichtung der bisherigen IAM-Strukturen erforderlich.

SAP Identity Management wird abgelöst

Ein wesentlicher Treiber des Projekts ist das bevorstehende Supportende für SAP Identity Management Ende 2027. ElringKlinger benötigt daher eine Nachfolgelösung, die sich flexibel skalieren lässt und stärker auf automatisierte sowie standardisierte Prozesse ausgerichtet ist.

Die neue Plattform soll die bestehende IAM-Landschaft schrittweise ablösen und gleichzeitig die Berechtigungsstrukturen rund um das strategisch wichtige SAP-S/4HANA-System modernisieren. Neben S/4HANA müssen auch weiterhin betriebene SAP-ECC-Systeme und zahlreiche weitere Geschäftsanwendungen berücksichtigt werden.

Omada Identity bietet dafür unter anderem eine flexible Datenmodellierung, automatisierte Workflows sowie integrierte Funktionen für Rollen-, Risiko- und Berechtigungsanalysen. Die Plattform ist zudem auf SAP-zentrierte Prozesse und die Anforderungen früherer SAP-IDM-Kunden ausgerichtet.

Einheitliches Rollenmodell für globale Systeme

Ein zentrales Ziel des Projekts ist die Einführung eines globalen und systemübergreifenden Rollenmodells. Damit sollen Zugriffsrechte künftig über alle angebundenen Anwendungen hinweg konsistenter strukturiert und verwaltet werden.

Bislang führen unterschiedliche Berechtigungsmodelle, individuelle Anpassungen und komplexe Genehmigungsprozesse zu einem hohen manuellen Aufwand. Gleichzeitig unterscheiden sich die Transparenz und die Bewertung von Zugriffsrisiken je nach System.

Durch ein zentralisiertes Rollen- und Berechtigungsmanagement möchte ElringKlinger diese Strukturen vereinheitlichen und die Nachvollziehbarkeit von Zugriffsentscheidungen verbessern.

Self-Service soll Fachbereiche entlasten

Darüber hinaus ist die Einführung eines modernen Mitarbeiter-Self-Service vorgesehen. Geschäftsanwender sollen Zugriffsrechte künftig eigenständig beantragen und den Bearbeitungsstatus ihrer Anfragen verfolgen können.

Standardisierte und automatisierte Genehmigungsworkflows sollen die beteiligten Fachbereiche und IT-Teams entlasten. Gleichzeitig lassen sich Berechtigungen schneller bereitstellen und Prozesse nachvollziehbarer dokumentieren.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der regelmäßigen Überprüfung kritischer Zugriffsrechte. Entsprechende Rezertifizierungen sollen stärker automatisiert und konsequent am Prinzip der geringsten Berechtigungen ausgerichtet werden.

Dadurch will ElringKlinger sowohl den manuellen Prüfaufwand reduzieren als auch Compliance, Transparenz und Auditierbarkeit verbessern.

Weniger individuelle Anpassungen, mehr Standards

Die bisherige IAM-Umgebung ist noch stark von individuellen Anpassungen geprägt. Im Zuge der Transformation sollen diese Sonderlösungen schrittweise durch standardisierte, wartbare und skalierbare Prozesse ersetzt werden.

Die stärkere Orientierung an Best Practices soll nicht nur den laufenden Betrieb stabilisieren. Sie soll auch künftige Erweiterungen und die Integration zusätzlicher Anwendungen erleichtern.

Mit Omada Identity plant ElringKlinger eine zentrale Identity-Governance-Plattform, die Compliance- und Audit-Anforderungen unterstützt und gleichzeitig eng mit den SAP-basierten Geschäftsprozessen des Unternehmens verzahnt ist.

Jakob H. Kraglund, CEO Omada Identity

„Von Anfang an hat der Kunde großes Vertrauen in unser Team gezeigt. Wir haben dieses Vertrauen gestärkt, indem wir im Evaluierungsprozess schneller als andere Anbieter agierten und schon früh greifbare Ergebnisse lieferten“, erklärt Jakob H. Kraglund, CEO von Omada . „Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit mit dem ElringKlinger-Team weiter auszubauen.“

Mit der Modernisierung schafft ElringKlinger die Grundlage für ein skalierbares IAM- und SAP-Berechtigungsmodell. Automatisierte Prozesse, ein einheitliches Rollenmodell und eine zentrale Risikobetrachtung sollen künftig dazu beitragen, Zugriffe effizienter zu verwalten und die Sicherheit der globalen Systemlandschaft nachhaltig zu erhöhen.