BEC-Betrug

Einer von vier E-Mail-Kompromittierungs-Angriffen nutzt Lookalike-Domains

, München, Knowbe4 | Autor: Jelle Wieringa

Von Jelle Wieringa, Security Awareness Advocate bei Knowbe4

Jelle Wieringa, Security Awareness Advocate bei KnowBe4

Die neuesten Daten zu BEC-Betrügereien zeigen, wie böswillige Akteure eine Mischung aus Gmail-Konten, einer Zunahme gestohlener Überweisungen und einer Verlagerung auf Lohnabzweigungen nutzen. Veröffentlichungen von Industriedaten ermöglichen einen besseren Überblick darüber, was Cyberkriminelle tun, wie sich ihre Taktiken verändern und was bei einem nächsten Angriff zu erwarten ist. Der Sicherheitsanbieter Agari veröffentlichte kürzlich seinen H1 2021 Email Fraud & Identity Deception Trends Report, der einige neue Daten über die Entwicklung Ende 2020 enthält.

Anhand buchstäblich Billionen von analysierten E-Mails stellte Agari die folgenden BEC-Trends fest:

Die Trends scheinen auf ein größeres Interesse sowohl an betrügerischen Überweisungen als auch an der Abzweigung von Gehaltsabrechnungen und (natürlich) an der Erhöhung der Auszahlung hinzuweisen.

Unternehmen müssen auf diese Angriffe vorbereitet sein, da die Nutzung von kostenlosen Webmail-Konten darauf hinweist, wie einfach es für eine Einzelperson ist, in das Geschäft mit der Cyberkriminalität einzusteigen. Kriminelle Akteure sind auf die Reaktion interner Benutzer angewiesen, um an ihr Ziel zu gelangen. Daher kann die Mitarbeiterschulung mittels Security Awareness Training dazu beitragen, dass diese BEC-Betrügereien leicht erkennen und die Angriffsfläche des Unternehmens reduzieren können.