Armis Studie

Deutsche Sicherheitsteams sind mit ihren Threat Intelligence-Daten überfordert

, Armis | Autor: Herbert Wieler

Schwachstellen werden unwissentlich übersehen

Zwei Drittel der mit Unternehmensnetzwerken verbundenen Assets werden nicht vollständig kontrolliert und verwaltet, was kritische Sicherheitslücken schafft

Die neue Umfrage von Armis, dem Unternehmen für Asset Intelligence und Cyber Security, unter IT-Sicherheits- und IT-Entscheidungsträgern, zeigt, dass zwei Drittel (66 Prozent) der deutschen Unternehmen über die mit ihrem Netzwerk verbundenen Assets keine Kontrolle haben, was kritische Sicherheitslücken zur Folge hat. Zusätzlich gaben über ein Drittel (38 Prozent) der Organisationen in Deutschland an, mit der Auswertung der Threat Intelligence-Daten überfordert zu sein. Diese beiden Ergebnisse stechen in der Studie als die höchsten Prozentsätze in diesen Kategorien unter allen weltweit befragten Ländern heraus.

Angesichts der wachsenden Cyber-Bedrohungen sind deutsche Unternehmen zunehmend besorgt über ihre Präventionsstrategie und Sicherheitslage. Ohne ein ganzheitliches Konzept für Asset-Sichtbarkeit und -Management fehlt es den Organisationen an der erforderlichen Kontrolle und Übersicht, um ihre Umgebung zu verstehen und die komplexe und sich entwickelnde Angriffsfläche zu verwalten. Die ständige Flut an Intelligence-Daten und das Fehlen klarer Prozesse zur Analyse und Priorisierung der Informationen führt dazu, dass laut den Befragten die Sicherheitsteams überlastet sind. Diese Situation kostet viel Zeit und erschwert so die Erstellung eines proaktiven Sicherheitsplans zur Verhinderung von Sicherheitsverletzungen.

Peter Machat, Senior Director EMEA Central von Armis

„Im Laufe des letzten Jahres wurden deutsche Unternehmen aus allen Branchen – und sogar Regierungsstellen – von Bedrohungsakteuren angegriffen, und die Auswirkungen haben dabei alle Ebenen der Organisationen beeinflusst“, sagt Peter Machat, Senior Director EMEA Central bei Armis . „Um diese kritischen Situationen zu vermeiden und zukünftig Cyber-Risiken effektiv zu mindern, ist es unerlässlich, dass Cyber Security nahtlos in jeden Aspekt des Geschäfts eingebunden wird, wobei die Asset-Intelligence im Mittelpunkt der Sicherheitsstrategie jeder Organisation stehen sollte.“

Zu den wichtigsten Erkenntnissen, der von Armis beauftragten und von Vanson Bourne durchgeführten Studie, gehören:

Deutsche Cybersicherheitsteams überwachen nur einen Teil der Angriffsfläche und werden von einem ständigen Strom an Threat Intelligence-Daten überwältigt, ohne klare Pläne zur Analyse und Priorisierung der Informationen zu haben.

Die jüngste Zunahme von Bedrohungen und eine Historie erfolgreich durchgeführter Cyberangriffe führen zu großen Bedenken bei deutschen Unternehmen bezüglich ihrer Präventionsstrategie und der allgemeinen Sicherheitslage:

Curtis Simpson, CISO bei Armis

„Unternehmen müssen in Technologien investieren, die einen kontinuierlichen, kontextbasierten Einblick in alle vernetzten Assets und die Gefährdungen, die das größte Schadenspotential für ihr Geschäft haben, bieten. So können sie Anzeichen aktiver Bedrohungen erkennen, bevor Bedrohungsakteure dies ausnutzen und es zu einem kritischen Vorfall kommt", sagt Curtis Simpson, CISO bei Armis. „Durch die Unterstützung dieser kontinuierlichen operativen Einblicke werden die laufenden Bemühungen zur Priorisierung deutlich vereinfacht. Mit einem auf Assets fokussierten Ansatz für die Cybersicherheit können Unternehmen wirklich die gesamte Angriffsfläche schützen und Cyber-Risiken unter Berücksichtigung ihres Geschäftserfolgs effektiv verwalten."

Um den vollständigen Forschungsbericht von Armis zu lesen, einschließlich eines globalen Überblicks über diese Daten und einer umfassenden Aufschlüsselung für jede Region, besuchen Sie bitte die neue Microsite: https://www.armis.com/attack-surface-management

Um mehr darüber zu erfahren, wie Armis Centrix™, die KI-basierte Plattform für Cyber Exposure Management, Organisationen dabei unterstützt, diese kritischen Herausforderungen der Cybersicherheit anzugehen, besuchen Sie bitte: https://www.armis.com/platform/armis-centrix/

Methodik und Demografie

Armis beauftragte das unabhängige Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne mit einer Untersuchung zum Management der Angriffsfläche in Organisationen. Die Studie befragte von Mai bis Juni 2023 insgesamt 900 IT-Sicherheits- und IT-Entscheidungsträger von Organisationen mit 1.000 oder mehr Mitarbeitern. Darunter waren 150 deutsche Befragte, sowie weitere aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Singapur, Australien und Neuseeland. Die Befragten stammen aus Organisationen aller öffentlichen und privaten Sektoren. Alle Befragungen wurden mit einem strengen mehrstufigen Auswahlprozess durchgeführt, um sicherzustellen, dass nur geeignete Kandidaten teilnehmen konnten.