Case Study

Datensicherheit im hybriden Arbeitsalltag: EgoMind setzt auf Kingston IronKey

, KIngston | Autor: Herbert Wieler

Sensible Daten schützen – flexibel arbeiten: Wie EgoMind hybride Teams mit Kingston IronKey schützt

Ein typisches Arbeitsmeeting bei EgoMind : Ein Teil des Teams sitzt im Büro, andere sind im Homeoffice oder unterwegs zugeschaltet – verbunden über eine virtuelle Meeting-Plattform. Was nach moderner Arbeitsrealität klingt, stellt Unternehmen jedoch vor eine zentrale Frage: Wie bleiben sensible Daten dabei wirklich sicher?

Hintergrund

Mit der Etablierung hybrider Arbeitsmodelle wuchs bei der EgoMind GmbH der Bedarf nach einer Lösung, die Datensicherheit und Flexibilität gleichermaßen gewährleistet. Als Anbieter kundenspezifischer Softwareentwicklung verarbeitet das Unternehmen besonders schützenswerte Informationen – darunter personenbezogene Daten, geistiges Eigentum und sensible Kundendaten.

Da die Mitarbeitenden wechselnd im Büro, zu Hause oder an anderen Standorten arbeiten, musste sichergestellt werden, dass diese Daten jederzeit geschützt sind, ohne den Arbeitsfluss einzuschränken. Genau hier lag die Herausforderung: maximale Sicherheit bei gleichzeitig einfachem, flexiblem Zugriff.

Herausforderung

EgoMind prüfte verschiedene Speicherlösungen, die sich im hybriden Arbeitsalltag grundsätzlich anbieten – doch keine davon überzeugte uneingeschränkt:

Lokale Speicher mit VPN-Zugang:

Zwar gelten sie als sicher, doch bei großen Datenmengen stoßen VPN-Verbindungen schnell an ihre Grenzen. Begrenzte Bandbreiten, langsame Übertragungen und die Zusammenarbeit mit externen Partnern können zum Problem werden. Zudem entsteht ein zusätzlicher Angriffspunkt, der im Falle einer Kompromittierung einen zentralen Ausfallpunkt darstellt.

Cloud-Speicher:

Cloud-Lösungen punkten mit Komfort und Flexibilität, werfen jedoch Sicherheitsfragen auf. Die Daten liegen auf Servern von Drittanbietern, was sie potenziell angreifbar macht. Selbst bei verschlüsselten Clouds bleibt ein Risiko: Die Verschlüsselung ist softwarebasiert, die Schlüssel müssen verwaltet und ständig genutzt werden – und sind damit auf Endgeräten vorhanden. Gerät ein Schlüssel in falsche Hände, kann der Schaden enorm sein.

Herkömmliche USB-Sticks:

Günstige Consumer-Sticks bieten kaum Schutz. Bei Verlust oder Diebstahl – oder bei rein softwarebasierter Verschlüsselung – stellen sie ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. EgoMind suchte daher nach einer Lösung, die die hohe Sicherheit hardwareverschlüsselter Datenträger mit der Flexibilität von Cloud- oder VPN-Lösungen verbindet – ohne deren Schwächen. Ein zentrales Ziel war außerdem, unabhängig von einer Internetverbindung arbeiten zu können. Gerade in abgelegenen Umgebungen oder unterwegs ist Netzabdeckung oft instabil oder unsicher. Öffentliches WLAN gilt längst als beliebter Angriffsvektor, etwa in Flughäfen, Hotels oder Cafés – genau dort, wo mobiles Arbeiten stattfindet.

Lösung

Vault Privacy 80ES und die Keypad-200-Serie

Die Entscheidung fiel auf hardwareverschlüsselte Speicherlösungen von Kingston IronKey : USB-Sticks und externe SSDs, die sensible Daten direkt auf dem Gerät schützen. Um sicherzustellen, dass ausschließlich diese geprüften, sicheren Datenträger genutzt werden, implementierte EgoMind zusätzlich eine Zero-Trust-Storage-Access-Lösung (Appterix). Sie erlaubt gemäß den internen Sicherheitsrichtlinien ausschließlich den Zugriff über Kingston-IronKey-Geräte und verhindert den Einsatz nicht autorisierter Speichermedien.

Besonders überzeugend waren dabei zwei Produktlinien: Vault Privacy 80ES und die Keypad-200-Serie. Beide sind tragbar, betriebssystemunabhängig und lassen sich ohne großen Schulungsaufwand einsetzen – ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz im Team. Die Vault Privacy 80ES ist eine externe SSD mit FIPS-197-Zertifizierung und XTS-AES-256-Bit-Hardwareverschlüsselung. Der Zugriff erfolgt über einen integrierten Touchscreen – ganz ohne zusätzliche Software auf dem Zielsystem. Die Keypad-200-Serie bietet ähnliche Sicherheitsmerkmale in einem kompakteren Format, inklusive physischer numerischer Tastatur und (ausstehender) FIPS-140-3-Level-3-Zertifizierung.

Beide Lösungen ermöglichen einen flexiblen Zugriff auf Daten – sogar über Smartphones und Tablets – und funktionieren unabhängig vom eingesetzten Betriebssystem.

Ergebnisse

Mit der Einführung der Kingston-IronKey-Laufwerke konnte EgoMind die Datensicherheit deutlich erhöhen. Mitarbeitende tragen wichtige Dateien und Anwendungen nun sicher auf kompakten Datenträgern bei sich und bleiben arbeitsfähig – ganz ohne Internetverbindung.

Gleichzeitig entfällt die Notwendigkeit, große Datenmengen über Cloud-Dienste zu teilen, was das Risiko von Datenlecks weiter reduziert. Die Vault Privacy 80ES bietet dabei Speicherkapazitäten von bis zu 8 TB und eignet sich damit auch für datenintensive Projekte. Dank der breiten Betriebssystem-Kompatibilität lassen sich die Laufwerke flexibel in unterschiedlichste Arbeitsumgebungen integrieren – egal ob im Büro, im Homeoffice oder unterwegs.

Fazit

Die Entscheidung für hardwareverschlüsselte Speicherlösungen war für die EgoMind GmbH ein strategischer Schritt, um sensible Daten im hybriden Arbeitsalltag zuverlässig zu schützen. Mit den Kingston-IronKey-Serien VP80ES und KP200 gelingt der Spagat zwischen hoher Sicherheit, Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit. So bleibt EgoMind auch in einer dynamischen, dezentralen Arbeitswelt handlungsfähig – ohne Kompromisse beim Datenschutz einzugehen.