Threat Hunting Report

CrowdStrike veröffentlicht den Threat Hunting Report 2023

, CrowdStrike | Autor: Herbert Wieler

Identitätsbasierte Angriffe und Hands-on-Keyboard-Aktivitäten sind auf dem Vormarsch

Im Fokus stehen eine Zunahme von 583 Prozent bei Kerberoasting-Identitätsangriffen und eine Verdreifachung der böswilligen Nutzung legitimer RMM-Tools, zudem erreicht die Breakout-Time der Angreifer ein neues Rekordtief

CrowdStrike (NASDAQ: CRWD) veröffentlichte heute den Threat Hunting Report 2023 . Der sechste Jahresbericht des Unternehmens erfasst die Angriffstrends und die Vorgehensweise der Angreifer, die von CrowdStrikes Elite-Threat Huntern und Intelligence-Analysten beobachtet wurden. Er verzeichnet einen massiven Anstieg identitätsbasierter Angriffsversuche, eine wachsende Spezialisierung der Angreifer auf die Cloud, einen dreifachen Anstieg der Nutzung legitimer Remote-Monitoring- und Management-Tools (RMM) sowie ein neues Rekordtief der Breakout-Time von Angriffen. Der neue Threat Hunting Report berücksichtigt die Aktivitäten der Angreifer zwischen Juli 2022 und Juni 2023 und ist der erste Bericht, der von CrowdStrikes neuem Counter Adversary Operations Team veröffentlicht wird, das diese Woche auf der Black Hat USA 2023 offiziell vorgestellt wurde.

Zu den Key Findings des Reports gehören unter anderem:

„Wir haben im vergangenen Jahr mehr als 215 Angreifer beobachtet und konnten feststellen, dass die Bedrohungslandschaft zunehmend komplexer und tiefgreifender wird, da sich die Angreifer neue Taktiken und Plattformen zunutze machen, wie z. B. den Missbrauch gültiger Anmeldedaten, um Schwachstellen in der Cloud und in der Software auszunutzen“, erklärt Adam Meyers, Head of Counter Adversary Operations bei CrowdStrike. „Wenn wir über die Verhinderung von Sicherheitsverletzungen sprechen, können wir die unbestreitbare Tatsache nicht ignorieren, dass die Angreifer immer schneller werden und Taktiken anwenden, die absichtlich entwickelt wurden, um herkömmliche Erkennungsmethoden zu umgehen. Sicherheitsverantwortliche müssen daher prüfen, ob ihre Teams über die notwendigen Lösungen verfügen, um laterale Bewegungen eines Angreifers innerhalb von sieben Minuten zu stoppen.“